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Generation Y

Mehr Leichtigkeit im Arbeitsleben

Carola Sonnet
Job, Gehalt, Aufstieg – Die Generation Y stellt alles infrage Die nach 1980 Geborenen gelten als ehrgeizig, selbstbewusst und verwöhnt. Jetzt sind viele im ersten Job. Sie haben andere Vorstellungen von Arbeit und Leben, das sorgt auch für Konflikte.
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Foto: Abdone/Fotolia

Spaß an der Arbeit

Für seinen ersten Job musste sich Andreas Lüdtke nicht einmal bewerben. Ein Headhunter bot ihm den Posten beim Automobilzulieferer Bertrandt in Köln an. Der 29-Jährige hat als Rechnungsingenieur einen Beruf, der gefragt ist, in dem er Karriere machen, viel Geld verdienen kann.

Doch darum geht es ihm gar nicht in erster Linie. "Spaß an der Arbeit ist wichtig", sagt er. Es ist die Leistung, die zählt, nicht die Stechuhr. Wenn viel los ist, bleibt Lüdtke freitags auch mal bis acht im Büro. Warum auch nicht? Dafür kann er sich die Zeit an "normalen Tagen" selbst einteilen.

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Surfen, das ist die große Leidenschaft des Hessen und für das Hobby will er auch neben dem Beruf noch Zeit haben. Ein teures Auto? "Ich fahre lieber weiter mit meinem 14 Jahre alten Bulli für einen Tag ans Meer", sagt er.
 
Warum? – die alles entscheidende Frage

Lüdtke spricht aus, was viele seiner früheren Kommilitonen denken. "Wir bringen Leichtigkeit in die Arbeitswelt", sagt er. Wir, das sind die zwischen 1980 und 1990 Geborenen, die Generation Y – englisch ausgesprochen. Und die erobert gerade die Unternehmen.

Das englische Y ist ein Homonym zu "Why?". Das kommt nicht von ungefähr: "Why?", also die Frage nach dem "Warum?" ist für sie die alles entscheidende: Eine ganze Generation stellt Althergebrachtes infrage und damit die Arbeitswelt auf den Kopf:

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