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Fremdsprachen

Manager mit Chinesisch-Kenntnissen gesucht

Tina Groll, zeit.de
Weil die Sprachkenntnisse der Mitarbeiter zu schlecht sind, beklagen Unternehmen Umsatzeinbußen, stellt eine Studie fest. Neben Englisch ist vor allem Mandarin gefragt.
Foto: phalakon-jai/ Fotolia.com
Fremdsprachenkenntnisse braucht man in fast jedem qualifizierten Job. Mindestens fließendes Englisch wird in so gut wie jedem Unternehmen vorausgesetzt. Immer wichtiger werden auch Chinesisch-Kenntnisse.
 
Aus Sicht von großen internationalen Konzernen ist Mandarin mittlerweile die zweitwichtigste Fremdsprache überhaupt, noch vor Spanisch, Französisch oder Russisch. Nur ein Prozent der befragten Unternehmen nannte Deutsch als wichtige Sprache. Das stellt eine neue Studie fest , die untersucht hat, wie sich kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren auf Unternehmen auswirken.

Durchgeführt hat sie der Economist und der Sprachreisenanbieter Education First (EF). Befragt wurden 572 Führungskräfte aus internationalen Konzernen verschiedener Branchen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen macht einen Umsatz von 500 Millionen Dollar oder mehr.

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Falsche Übersetzungen behindern Geschäftsabschlüsse

Der Studie zufolge berichtete ein großer Teil der Befragten von Problemen aufgrund von fehlenden Sprachkenntnissen. 64 Prozent sagten, dass die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg wegen der Sprachbarrieren oder mangelnden kulturellen Verständnisses nicht reibungslos geklappt habe.
 
So sei der Markteintritt im Ausland erschwert worden. Mehr als die Hälfte der Manager sagten, dass es wegen falscher Übersetzungen zu Behinderungen bei internationalen Geschäftsabschlüssen gekommen sei und ihr Unternehmen dadurch hohe Verluste erlitten habe. Besonders im Vertrieb seien Fremdsprachenkenntnisse, aber auch Wissen über die kulturellen Besonderheiten des Geschäftspartners wichtig.



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