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Karriere-Aussteiger

Lieber das eigene Süppchen kochen

Teil 7: Aufbauen als Werk eines Lebens


Foto: fotofrank/Fotolia

Bald werden Roggenkamps Produkte auch bundesweit in allen Kaiser’s-Geschäften sowie den City-Filialen der Supermarktkette Rewe gelistet. Aber auch in Polen und Schweden, Japan und Dubai ist Roggenkamp schon präsent.

Kürzlich stand er in der Dubai Mall neben dem Wolkenkratzer Burj Khalifa – vor einer mehrere Meter hohen Wand mit Roggenkamp Organics Eis. Das sei "schon ein tolles Gefühl" gewesen.

Die besten Jobs von allen


Auch wenn er zugibt, dass es ihn schon noch reizen würde, in der aktuellen Schuldenkrise an den Hebeln der Finanzwelt zu sitzen, und seine Tätigkeit als "intellektuelle Herausforderung und ökonomische Notwendigkeit" durchaus schätzte, weiß Roggenkamp doch: "Roggenkamp Organics aufzubauen hat schon eher was von Lebenswerk, als vom Schreibtisch aus Derivate zu handeln – dieses Unternehmen ist die Summe meines Lebens."

Unmoralisches Verhalten

Organisationspsychologen teilen die arbeitende Bevölkerung in drei Gruppen ein: Die erste Gruppe sieht in ihrer Tätigkeit hauptsächlich einen Job. Sie gehen morgens ins Büro, weil sie Geld verdienen müssen, um Miete zu zahlen, Kleidung zu kaufen oder in Urlaub zu fahren.

Die zweite Gruppe strebt in erster Linie nach einer steilen Karriere – vor allem, weil sie dadurch Macht gewinnen. Die dritte sieht in ihrem Beruf gleichzeitig eine Berufung.


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