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Google schafft Intelligenztests ab
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Google

Keine Intelligenztests für Bewerber

Tina Groll, zeit.de
Bislang setzte Google bei der Mitarbeitersuche auf Fangfragen. Nun hat das Unternehmen diese Tests wegen Unsinnigkeit wieder abgeschafft.

Auf eine Stelle 130 Bewerber

Google gilt als einer der attraktivsten Arbeitgeber weltweit. Mehr als eine Million Bewerbungen erhält der Konzern jedes Jahr, auf eine Stelle kommen durchschnittlich 130 Bewerber.

Wie filtert man aus dieser Masse die Fähigsten heraus? Der Konzern hat für die Personalsuche eine eigene Strategie.

Dazu zählten bislang auch Fragen aus Intelligenztests: Wie viele Golfbälle passen in einen Schulbus, warum sind Gullideckel rund und was machen Sie, wenn Sie – auf die Größe einer Fünf-Cent-Münze geschrumpft – in einen Mixer geworfen werden und in einer Minute die Klingen starten?

Unkonventionelle Antworten gesucht

Der Konzern wollte so prüfen, ob Bewerber zu unkonventionellen Antworten fähig sind. Die Perspektive, mit der ein Mitarbeiter ein Problem angeht, ist für Google wichtig.

Nun rückt der Internetkonzern von diesem Prozedere ab.

Die Fragen werden abgeschafft, weil die Antworten doch nichts über die Qualifikation der Bewerber aussagen, heißt es. Aber auch, weil sich die Fragen und mögliche Antworten rasch im Netz verbreiteten.

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