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Schikaniert und gemobbt
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Mobbing

Jung schikaniert, im Alter krank

wiwo.de
Schikaniert zu werden, ist nicht nur im Moment des Geschehens belastend. Es kann auch noch Jahre später die Gesundheit beeinträchtigen, wie Wissenschaftler herausfanden.
Mobbing schadet auch langfristig der Gesundheit. Kinder und Jugendliche, die im Schulalter von anderen gedemütigt oder schikaniert wurden, zeigen noch im Erwachsenenalter Anzeichen einer chronischen Entzündung im Körper.

Dies berichten Wissenschaftler aus Großbritannien und den USA in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("Pnas").

Erstaunlicherweise scheine es der Gesundheit zuträglich zu sein, selbst zu mobben, schreiben die Forscher weiter.

Entzündungen, die mehr bedeuten

Mobbing beeinträchtigt nicht nur die psychische, sondern auch die körperliche Gesundheit von Kindern. Sie kann dann zu Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen oder einer insgesamt höheren Anfälligkeit für Krankheiten führen.

Bisher sei nur wenig darüber bekannt, auf welchem Weg sich die soziale Ablehnung auf die Gesundheit auswirke, erläutern die Wissenschaftler – eine Möglichkeit sei über eine chronische, niedriggradige Entzündung. Die kann unter anderem durch die Messung des C-reaktiven Proteins, kurz CRP, nachgewiesen werden.


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