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Outsoucing nimmt zu
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Outsourcing

Jobverlagerung nach Indien

Teil 2: Deutsche Jobs in Gefahr

Die Ausgliederung hat Folgen für den Arbeitsmarkt: In Deutschland verschwinden Jobs. Selbst hiesige Dienstleistungsfirmen, die outgesourcte Aufträge übernehmen, bieten oft nur befristete und schlecht bezahlte Jobs an.

Großkonzerne setzen immerhin sogenannte auf Shares Service Center (SSC). Das ist eine Art innerbetriebliches Outsourcing, bei dem Dienstleistungsprozesse aus den verschiedenen Unternehmensteilen an einem Standort oder in einer Abteilung zentralisiert werden. Oft werden dafür eigene Tochterfirmen gegründet, die keinen Tariflohn mehr zahlen.

Höhere Flexibilität

Neben Entlastung und Kosteneinsparungen erhoffen sich die outsourcenden Unternehmen durch das Auslagern eine höhere Flexibilität. Die Erwartungen der Manager werden dabei offenbar erfüllt: 97 Prozent der befragten Entscheider gibt an, zufrieden mit der Ausgliederung zu sein.

Für die Studie wurden 204 Manager, Geschäftsführer und Vorstände aus mittelständischen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern und aus Großkonzernen befragt. Ein Viertel der befragten Unternehmen beschäftigt mehr als 5 000 Mitarbeiter, 56 Prozent zwischen 500 und 5 000 Mitarbeitern, und 21 Prozent gaben an, 100 bis 500 Beschäftigte zu haben.

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de
Dieser Artikel ist erschienen am 30.07.2013

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