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Arbeitsmarkt

Jobchancen der Zukunft

Klaus Methfessel, wiwo.de
Wie wir in Zukunft arbeiten werden: Forscher haben untersucht, welche Wirtschaftssektoren und Branchen künftig die besten Jobchancen bieten und welche Qualifikationen gefragt sind. Die wichtigsten Ergebnisse.
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Foto: Audi

Offen und aufgeweckt

Lea ist erst fünf, doch wenn sie groß ist, das weiß sie bereits jetzt, will sie irgendetwas mit Tieren machen. Ihr neunjähriger Bruder Moritz hat da schon präzisere Vorstellungen: Zuerst will er als Profifußballer Geld verdienen, dann Schriftsteller werden.
 
Wenn Kai Gramke von den beruflichen Träumen seiner beiden Kinder erzählt, spricht der Stolz aus ihm. Dass seine aufgeweckten Kinder mit Freude bei der Sache sind und sich spielerisch der Zukunft nähern, ist ihm wichtig. Die beruflichen Vorstellungen seiner Kinder in eine bestimmte Richtung zu lenken liegt ihm fern.

Dabei befasst sich Gramke schon von Berufs wegen mit der Frage, welche Jobs in zwei Jahrzehnten Chancen haben, wenn seine Kinder ins Berufsleben starten. Kai Gramke ist Arbeitsmarktexperte beim Baseler Prognos Institut und gehört zu den wenigen Zukunftsforschern in Deutschland, die sich mit den langfristigen Trends auf dem Arbeitsmarkt befassen.

Die besten Jobs von allen


Sprachkompetenz entscheidet

Nur an einem Punkt überlässt Papa Gramke seine Kinder nicht dem spielerischen Selbstlauf, sondern achtet darauf, ihre Fähigkeiten schon jetzt zu fördern: Im exportorientierten Deutschland sei Sprachkompetenz das Wichtigste, um international tätig sein zu können. Fremdsprachen lernen seine Kinder während der Ferien bei Verwandten in den USA, Großbritannien und Frankreich.
 
Würden ihn seine Kinder aber in einigen Jahren fragen, was sie studieren sollten, um später die besten Jobchancen zu haben, hätte er eine Antwort parat: Ingenieurwissenschaften. In Kombination mit Sprachkompetenz sei das unschlagbar: „Hier besteht der größte Bedarf.“

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