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Sozialverhalten

Je reicher, desto gieriger

Teil 3


Foto: endostock/Fotolia

Empathie nicht gleichmäßig verteilt

Der langsamere Herzschlag hilft dabei, uns auf andere einzulassen, ihnen zuzuhören und sie womöglich zu trösten. Mitgefühl anderen Menschen gegenüber ist eine der wichtigsten Zutaten für ein friedliches Miteinander.

"Doch die Fähigkeit zur Empathie ist nicht in allen sozialen Schichten gleichermaßen vorhanden", schreibt Stellar, "in der Unterschicht ist sie stärker ausgeprägt."

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Auf Andere achten

Die Erklärung der Wissenschaftler: Wer zur Unterschicht gehört, verfügt naturgemäß über weniger Geld und Macht. Daher könne er sein Schicksal nicht in die eigenen Hände nehmen, sondern sei von externen Einflüssen abhängig.

Diese Abhängigkeit führe dazu, dass er mehr auf andere Menschen achte – und infolgedessen auch mehr Mitgefühl mit ihnen habe. Der Umkehrschluss: Wer zur Oberschicht gehört, achtet demnach weniger auf seine Mitmenschen. Offenbar verdirbt Geld also doch den Charakter

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

Dieser Artikel ist erschienen am 05.03.2012

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