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Offene Türen für IT-Berater
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Jobmarkt

IT-Beratern stehen viele Türen offen

Andreas Schulte
Berufserfahrene Spezialisten zieht es verstärkt zu kleineren Firmen.
Der IT-Dienstleister Computacenter lockt neue Mitarbeiter nicht nur über das Gehalt. Ein Betriebskinderkarten und Krankenzusatzversicherungen zählen zu den Sonderleistungen des Kerpener Unternehmens.

Auch können sich Mitarbeiter freistellen lassen, um Angehörige zu pflegen – bei vollem Lohnausgleich.

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Dennoch kann Computacenter seinen Personalbedarf nicht decken. "Wir haben ständig offene Stellen", sagt die Personalverantwortliche Heike Kandziora. Sie bezahlt sogar Prämien an Mitarbeiter, wenn auf deren Empfehlung hin ein neuer Kollege eingestellt wird. Wie hoch diese sind, verrät sie freilich nicht.

SAP hoch im Kurs

Das Werben von Computacenter ist typisch für die Branche. Denn bei IT-Consultants gibt es deutlich mehr offene Stellen als Bewerber. "Viele IT-Berater können sich aussuchen, bei wem sie arbeiten wollen", sagt Antonio Schnieder, Deutschland-Chef der IT-Beratung Capgemini und Präsident des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater.

Begehrt ist vor allem, wer schon einige Jahre im Beruf arbeitet und damit einen Erfahrungsvorsprung hat. "Solche Kandidaten brauchen wir", sagt Simone Wamsteker, Leiterin der Personalbeschaffung im deutschsprachigen Raum bei der IT-Beratung Accenture.

Zudem ist Spezialwissen gefragt. 80 SAP-Experten könne sie derzeit noch einstellen. Doch die sind schwer zu finden. An Spezialisten herrsche ein akuter Mangel, sagt Wamsteker.

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