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Gründen in China

Inspirierende Energie für Jungunternehmer

Teil 4: Spaß an der Improvisation


Foto: jp781/Fotolia

Ihr Mann unterstützt sie im Streben nach konfuzianischer Haltung. Ekkehard Rathgeber ist selbst Unternehmer. Er managt geschlossene Fonds, die mit Schanghaier Büroimmobilien bestückt sind, und die er europäischen Investoren anbietet.

"Ein gewisser Spaß an Improvisation und Chaos ist sehr hilfreich", sagt der ehemalige Bertelsmann-Manager und fährt fort: "Wer länger in China tätig ist, hat aber auch gelernt, neue Sachverhalte einzuschätzen. Das ist wichtig, um nicht in Panik auszubrechen, wenn sich irgendwo mal wieder etwas tut".

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So fand Klinikchefin Rathgeber auch eine Lösung für das Approbationsproblem: Sie bildet künftig deutsch-chinesische Ärzte-Gespanne. Und das Sozialversicherungsthema ist ohnehin noch nicht auf Bezirksregierungsebene zur Umsetzung angekommen.

Klares Konzept und fachliches Know-how

Aufzugeben war für Rathgeber trotz aller Widrigkeiten nie eine Option: "Der Spaß überwiegt den Ärger bei weitem."

Ein klares Konzept und fachliches Know-how brauche man ebenso wie eine gute Portion China-Erfahrung, sagt einer, der von sich selbst behauptet, seine Firmengründung in Schanghai "ein bisschen wie Hans im Glück angegangen zu sein".


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