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Gründen in China

Inspirierende Energie für Jungunternehmer

Teil 2: Kein Ort für Aussteiger


Foto: jp781/Fotolia

Die Mehrzahl stammt aus den Nachbarregionen Singapur, Hongkong oder Malaysia, von wo aus auch viele europäische Unternehmer ihre China-Geschäfte starten. Aber mit knapp 1400 neuen Firmen belegen die europäischen Länder Platz zwei – vor den USA.

Während es mittlerweile knapp 6000 deutsche Unternehmen in China gibt, ist die Zahl der deutschen Selbstständigen darunter nur schwer zu ermitteln. Expertenschätzungen gehen von einigen Hundert aus, die an der fernöstlichen Goldgräberstimmung partizipieren.

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In Schanghai etwa, Chinas zweitgrößter Metropole mit 18 Millionen Einwohnern, "herrscht eine unglaubliche Energie, die einen inspiriert – oder überfordert", sagt Doris Rathgeber. Denn der Wettbewerb ist hart, das Reich der Mitte kein Ort für Aussteiger oder um einfach mal eine Idee auszuprobieren.

Heute in, morgen out

Was heute trendy ist, ist morgen out. Mindestens acht von zehn Unternehmen scheitern, schätzt Bernd Reitmeier. Elf Jahre lang hat er als Geschäftsführer der Auslandshandelskammer in Schanghai deutsche Unternehmen bei ihrem Start in China begleitet. Viele Ausländer unterschätzten das Tempo der Veränderung.

"Sie müssen sich das vorstellen wie jeden Tag Wiedervereinigung", sagt der 41-Jährige, der Anfang November selbst sein Unternehmen Startup Factory in Kunshan, einer Millionenstadt auf halber Strecke zwischen Schanghai und Suzhou, eröffnet hat.


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