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Förderung

In Spendierlaune

Claudia Obmann
Die Zeiten sind günstig, um sich weiterzubilden. Viele Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter großzügig und können dabei auch auf neue staatliche Fördertöpfe für Kurse und Seminare zurückgreifen.

Foto: Picture-Factory/Fotolia

Finanzspritze für Weiterbildung

Beste Karten haben derzeit Weiterbildungswillige: Zum einen können sie auf offene Ohren ihres Chefs für ihre Fortbildungsvorschläge hoffen, zum anderen gibt es derzeit auch reichlich finanzielle Unterstützung:

Nicht nur der Arbeitgeber hilft gern mit einer Finanzspritze – die teilweise Kostenübernahme für Weiterbildungen ist bei acht von zehn Arbeitgebern üblich, ein Drittel der Befragten bezahlen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter sogar komplett, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage ergeben hat.

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Darüber hinaus beteiligt sich noch das ein oder andere Bundesland an den Bildungsaktionen seiner Einwohner. Vor allem aber gewährt der Staat neuerdings umfangreichere Zuschüsse an der berufsbegleitenden Weiterbildung, wenn sie in Absprache mit dem Chef erfolgt.

Unternehmen stoßen Fortbildung an

Da laut Studien des Bundesbildungsministeriums rund 60 Prozent der Weiterbildungsaktivitäten von Unternehmen angestoßen und mitfinanziert werden, können Firmen ab April verstärkt von einem staatlichen Fördertopf Gebrauch machen, den es schon länger gibt.

Dann nämlich gelten für das seit sechs Jahren existierende Förderprogramm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen" (WeGebAu) neue Regeln, so dass künftig deutlich mehr Fach- und Führungskräfte als bislang davon profitieren können.

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