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Rentenalter

Immer mehr arbeiten bis 65

wiwo.de
Die Rente mit 67 bleibt umstritten – auch wenn die Beschäftigung Älterer zunimmt. Ministerin von der Leyen will künftig halbjährlich über den Arbeitsmarkt für Ältere berichten.

Foto: Michael Schindler/Fotolia

Deutsche Arbeiter werden älter

Immer mehr Ältere arbeiten bis kurz vor Erreichen des Renteneintrittsalters. Von den 60- bis 64-Jährigen waren dies 2010 noch 40,8 Prozent – zehn Jahre zuvor erst 19,9 Prozent. Damit belegt Deutschland in Europa einen Spitzenplatz.

Dies geht aus einem Bericht über Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt für Ältere hervor, den Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zusammen mit DGB-Chef Michael Sommer und Handwerks-Präsident Otto Kentzler vorlegte.

Die besten Jobs von allen


In der Erwerbstätigenquote von 40,8 Prozent sind nach Angaben von Sommer allerdings auch rund 800.000 Mini-Jobber enthalten – mit steigender Tendenz. Auch die Selbstständigen werden bei der allgemeinen Erwerbstätigenquote eingerechnet.

Wichtiges Signal

Schaut man nur auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Danach sind nur 27,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen noch in Arbeit – während dies von den 15- bis 65-Jährigen insgesamt 52,1 Prozent sind. Allerdings ist auch hier die Quote der älteren Beschäftigten leicht gestiegen.

Mit Blick auf die Rente mit 67 bezeichnete von der Leyen die Zunahme der Älteren mit Arbeit als "wichtiges Signal". Die Ministerin sagte: "Wir leben länger, die Beschäftigungschancen steigen – unser Ziel ist, dass Arbeit auch für Menschen über 60 der Normalfall wird."


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