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Burnout-Syndrom

"Ich kann nicht mehr"

Daniel Rettig, wiwo.de
Der Fußballtrainer Ralf Rangnick hat seinen Rücktritt bekannt gegeben, da er unter dem Erschöpfungssyndrom leidet. Wie Sie dem Burnout vorbeugen.
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Foto: G. Altmann/Pixelio

Ralf Rangnick: Energie aufgebraucht

Der Fußballtrainer Ralf Rangnick hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, sein Amt bei Schalke 04 ab sofort ruhen zu lassen. Nach langer und reiflicher Überlegung sei er zum Entschluss gekommen, dass er eine Pause brauche. "Mein derzeitiger Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein und insbesondere die Mannschaft und den Verein in ihrer sportlichen Entwicklung voranzubringen", so Rangnick.

Schalkes Manager Horst Heldt sagte in derselben Mitteilung, dass Rangnicks Entscheidung "höchste Achtung" verdient, da die Gesundheit "in jedem Fall Vorrang vor allen beruflichen Zielen und Herausforderungen haben sollte". Man muss kein Schalke-Fan sein, um Heldt vollkommen zuzustimmen.

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Sorgen um den Arbeitsplatz, Konflikte im Büro, Probleme im Privatleben – die Deutschen sind gestresst wie nie. Viele Arbeitnehmer fühlen sich übermäßig belastet, ergeben Umfrage immer wieder. Die einen klagen über Kopfschmerzen, die anderen können schlecht schlafen. Endstation: Burnout-Syndrom. "Alle Schichten und Branchen sind betroffen", sagt Bernd Sprenger, Chefarzt der Oberbergklinik in Brandenburg - wobei Männer noch stärker betroffen sind, als Frauen.

Körper gibt Warnsignale

Das Problem ist: Die Betroffenen erkennen das Ausbrennen häufig erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Umso wichtiger ist es, auf Warnsignale des Körpers zu hören und rechtzeitig gegenzusteuern – und sich das Erschöpfungssyndrom auch tatsächlich einzugestehen.

Hier die zehn typischen Phasen des Burnouts und wie Sie ihm vorbeugen können:


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