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Sozialunternehmer

Gutes Geld für ein gutes Gewissen

Teil 4: Sozialunternehmen boomen
Foto: Butch/Fotolia.com

In ihrer Umfrage haben die Forscher herausgefunden, dass Sozialunternehmen in Deutschland noch relativ klein sind, mehr als jeder Dritte nimmt jährlich weniger als 100.000 Euro ein.

Dass es aber immer mehr "Social Entrepreneurs" gibt, zeigen auch die Teilnehmerzahlen der größten deutschen Konferenz für Sozialunternehmertum – dem Vision Summit – die an diesem Wochenende rund 1300 Gründer und Experten in Berlin zusammenbringt.
 
Auch die Wissenschaft ist aufgewacht und widmet sich dem Phänomen immer stärker: An privaten wie staatlichen Hochschulen sind in den vergangenen Jahren etliche Lehrstühle und noch mehr Konferenzen für Sozialunternehmertum entstanden.
 
Unterstützung beginnt an den Schulen

Von dieser Dynamik profitieren auch Christina Veldhoen und ihre zwei Mitgründer. Rock your life! – frei übersetzt "Du schaffst es" – heißt ihre Firma, mit der sie Schülern für zwei Jahre einen studentischen Mentor an die Seite stellen.
 
Die Idee reifte, als in Deutschland die Debatte über die Hauptschule als "Restschule ohne Perspektive" tobte. "Wir dachten: Diese Jugendlichen glauben nicht an ihre Talente, weil ihnen nie jemand gesagt hat, dass sie welche haben", sagt Veldhoen. Sie will das ändern und gewann schon mit dem Konzept einen Preis für Sozialgründer.

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