Teil 3: Eine Idee zum Wiederbeleben ... Foto: Butch/Fotolia.com
"Viele der ersten Sozialgründer haben eine einschneidende Erfahrung gemacht, und daraus ist ihre Geschäftsidee entstanden.
Sie sind von einer Idee getrieben, das wirtschaftliche Handeln ist ihr Betriebsmittel und gleichzeitig die Anerkennung, dass sie etwas richtig machen", sagt Beckmann.
Diese Überzeugungstäter bekommen nun Gesellschaft – von Hochschulabsolventen. "Viele derer, die heute ein Sozialunternehmen gründen wollen, kommen dazu nicht aus einem biographischem Zufall oder einer sehr direkten und konkreten persönlichen Betroffenheit, sondern weil sie von der allgemeinen Idee des Sozialunternehmerischen fasziniert sind", sagt Beckmann.
... aber mit anderem Denkmodell
Daher widmen sich die jungen Sozialunternehmer auch neuen Themen. Während ihre Vorgänger sich sozialen Dienstleistungen, Arbeitsintegration und Bildung verschrieben, gehen viele Jüngere in Richtung Sport, Kultur, Erholung oder sind selbst Dienstleister, die etwa das Spendensammeln professionalisieren.
Das sind erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts von TU München, Zeppelin Uni und Uni Heidelberg für die Mercator-Stiftung, dessen Ergebnisse Ende Juni vorgestellt werden.
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