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Gesunde Teams

Gute Kommunikationskultur als Indikator

Ferdinand Knauß, wiwo.de
Das Thema Burnout gilt nicht mehr als Gedöns. Viele Führungskräfte erleben diese außerordentlichen Erschöpfungszustände unter ihren Mitarbeitern. Der Präventionsbedarf ist hoch. Denn nur gesunde Unternehmen sind erfolgreich.
Burnout ist für Chefs längst nicht mehr nur ein Medienthema, sondern prägt ihren Arbeitsalltag. Von 300 befragten Führungskräften aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kennen 54 Prozent konkrete Fälle in ihren Unternehmen. Maßnahmen zur Burnout-Prävention werden jedoch nur in 37 Prozent der Unternehmen umgesetzt. Das zeigt der aktuelle "Hernstein Management Report".

Die Ergebnisse des Reports zeigen nach Ansicht von Eva-Maria Ayberk vom Hernstein Institut aber auch den notwendigen Handlungsbedarf auf: "Betriebliches Gesundheitsmanagement und Burnout-Prävention sind für Unternehmen mehr als nette Wohlfühlprogramme, die sich gut im CSR-Bericht machen."

Symptome und Ursachen

Oberste Priorität habe dabei die Sensibilisierung, denn Burnout ist keine genau definierte Krankheit. Hinter den psychischen und physischen Symptomen, zum Beispiel Antriebslosigkeit und Kopfschmerzen, können verschiedene Krankheitsbilder stecken, die sich meist schleichend bemerkbar machen.

Jeder fünfte Befragte schätzt das Burnout-Risiko in seinem Unternehmen als "eher hoch" ein, vier Prozent sogar als "sehr hoch". Die Burnout-Gefährdung der eigenen Mitarbeiter sehen drei Viertel der Führungskräfte weniger gegeben: 58 Prozent beurteilen sie als weniger hoch, 15 Prozent als gar nicht hoch.


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