Junge Unternehmer
Gründen braucht Gehirnschmalz und gutes Timing
Jens Tönnesmann, wiwo.de
Wenn eine Geschäftsidee zündet, fängt für Gründer die Arbeit erst an: Sie müssen mehr Produkte herstellen, die richtigen Mitarbeiter finden und in die Managerrolle hineinwachsen. Entscheidend ist, das passende Tempo zu wählen, um nicht am eigenen Ehrgeiz zu scheitern.

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Mit Früchten zum Erfolg
Mango mit Maracuja, Banane mit Himbeere, Ananas mit Kokosnuss: Fans von Fruchtgetränken aus püriertem Obst kommen bei True Fruits voll auf ihre Kosten.
Sieben Varianten dieser sogenannten Smoothies hat das Bonner Unternehmen derzeit im Programm – aus gutem Grund. Mehrere Millionen dieser bunten Fläschchen gingen 2011 über Deutschlands Ladentheken, jeder gut sortierte Supermarkt hat sie mittlerweile im Kühlregal stehen.
Ein Verkaufsschlager, der auch den drei True-Fruits-Gründern Inga Koster, Marco Knauf und Nicolas Lecloux mehr als sechs Millionen Euro Umsatz beschert.
Schön schlank bleiben
Tonnenweise Früchte lässt das Gründer-Trio inzwischen zu Püree verarbeiten – eine eigene Fabrik sucht man auf dem Firmengelände in Bonn jedoch genauso vergebens wie Heerscharen von Mitarbeitern.
Gerade mal 18 Personen haben die drei Gründer bisher angestellt. Denn Koster, Knauf und Lecloux entwickeln zwar die Produkte und verkaufen sie selbst – alle anderen Schritte aber haben sie an Kooperationspartner ausgelagert.