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Arbeitszeitmodelle

Glückliche Mitarbeiter dank Familie

Kerstin Dämon, wiwo.de
Eltern, die genügend Zeit mit ihren Kindern verbringen, sind zufriedener – und arbeiten produktiver. Das merken auch immer mehr Unternehmen und ändern ihre Arbeitszeitmodelle.

Foto: Andres Rodriguez/Fotolia.com

Kinderbetreuung nicht nur ein Pluspunk für Eltern

Wer täglich zehn oder mehr Stunden für den Job unterwegs ist, hat nicht viel von seiner Familie. Auf die Dauer schürt das Unzufriedenheit. Das wissen mittlerweile auch viele Konzernlenker und schwenken um: Sie wollen zufriedene Eltern und Fachkräfte, die auch nach dem Mutterschutz oder der Elternzeit gerne wieder zurück ins Unternehmen kommen.

Das spart nicht nur Zeit für die Suche nach neuen Leuten: Studien zeigen, dass Mitarbeiter, die ihre Kinder in betriebseigenen Einrichtungen unterbringen können, im Schnitt ein Jahr früher zurück ins Unternehmen kommen.
 
Flexiblere Arbeitszeitmodelle und verbesserte Kinderbetreuung nutzen also nicht nur den Müttern und Vätern, sondern auch dem Unternehmen an sich. Vom Grundsatz, dass motivierte Arbeitnehmer mehr leisten, einmal ganz abgesehen, verringern sich also auch die Fehlzeiten.

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Wettbewerb Erfolgsfaktor Familie

Um Firmen, die sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Fahnen geschrieben haben – sei es aus Altruismus oder Eigennutz – zu belohnen, hat das Bundesfamilienministerium denn Wettbewerb "Erfolgsfaktor Familie" ausgelobt.

Ziel des Wettbewerb ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Schon Mitte Oktober 2011 schrieb das Ministerium den Wettbewerb aus, 530 Firmen – vom Kleinunternehmen bis zum international agierenden Konzern – haben sich beworben.


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