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Arbeitszeiten

Gegen die innere Uhr: Übergewicht und weniger Leistung

Jana Reiblein, wiwo.de
Die üblichen Arbeits- und Schulzeiten stehen bei vielen Menschen der inneren Uhr, also ihrem eigens angeborenen Schlafrhythmus, entgegen.

Foto: olly/ Fotolia

Lerche oder Eule?

Forscher stellten jetzt fest, dass dieser sogenannte soziale Jetlag auch zu Übergewicht und Diabetes führen kann. So mancher sitzt morgens schon um sieben Uhr topfit am Schreibtisch, während sich die Kollegen noch verstohlen die Augenringe reiben:

Ob ein Mensch Früh- oder Spätaufsteher ist, wird dadurch bestimmt, welcher Chronotyp (vom griechischen Wort Chronos für Zeit abgeleitet) er ist.

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Da gibt es die Lerchen, meist Kinder und ältere Menschen, deren innere Uhr sie früh aus den Federn reißt. Und es gibt die Eulen, vor allem Jugendliche, die morgens nur schwer aus dem Bett kommen.

Eingebaute Taktgeber

Im Erwachsenenalter bestimmen die Gene, ob jemand zum Früh- oder Spättyp gehört. Auch das Geschlecht und Umweltbedingungen, etwa die Lichteinstrahlung, haben einen Einfluss auf unseren eingebauten Taktgeber.

Das Problem: Die gesellschaftlichen Gegebenheiten wie Arbeits- und Schulbeginn oder die Vorlesungszeiten im Studium zwingen alle Menschen unabhängig von ihrem Chronotyp, zu bestimmten Zeiten wach und leistungsfähig zu sein.


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