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Sport am Arbeitsplatz
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Unternehmenssport

Fitness erobert den Büroalltag

von Felix Ehrenfried, wiwo.de
Sport direkt am Arbeitsplatz: Viele Unternehmen wollen ihre Angestellten mit Yoga in der Mittagspause und eigenen Fitnessstudios beglücken. Die Investitionen lohnen sich.
Deutschlands arbeitende Bevölkerung wird immer älter: Während vor rund fünf Jahren der Altersdurchschnitt in Deutschland bei rund 41 Jahren lag, wird dieser Wert zehn Jahre später, im Jahre 2019 schon bei rund 46 Jahren liegen, wie eine Prognose des Statistischen Bundesamtes verrät.

Gemeinsam fit bleiben

Die Konsequenz für deutsche Unternehmen: Die Belegschaften werden älter, und die Auswahl auf dem Arbeitsmarkt wird geringer. "Dieser demographische Wandel macht es für viele Firmen einfach unerlässlich, ihre Mitarbeiter fit zu halten", erklärt Stefan Buchner, Geschäftsführer der UBGM (Unternehmensberatung für betriebliches Gesundheitsmanagement).

Daher bieten immer mehr deutsche Unternehmen ihren Mitarbeitern ein Fitnessprogramm an, das sie während der Arbeitszeit besuchen können. Dabei reicht das Angebot vom gemeinsamen Joggen in der Mittagspause, über Personal Trainer die durchs Büro ziehen und kleine Übungen mit willigen Arbeitnehmern machen, bis hin zu firmeneigenen Fitnessstudios.

Unternehmensfitness

Dass fitte Mitarbeiter immer wichtiger werden, erkennt auch eine Studie der Unternehmensberatung Booz im Auftrag der Felix-Burda-Stiftung: Die Alterung in Deutschland macht es für viele Unternehmen unerlässlich, mehr in die Fitness der Mitarbeiter zu investieren.

Sie stellt eine enorme Steigerung des Sportangebots für Mitarbeiter während der Arbeitszeit, im Fachjargon Unternehmensfitness fest. "In den letzten Jahren hat sich das Angebot an Unternehmensfitness hierzulande ungefähr vervierfacht", schätzt Uwe Tronnier. Er ist Präsident des Deutschen Betriebssportverbands, in dem mehr als 4600 deutsche Unternehmen mit ihrem Sportangebot Verbandsmitglied sind.

"Befragt man die Mitarbeiter, träumen viele natürlich von einem eigenen Fitnessstudio im Unternehmen", sagt Stefan Buchner. Doch geht es auch viel einfacher. In vielen Unternehmen gibt es Mitarbeiter, die ohnehin in ihrer Freizeit sportlich aktiv sind, oftmals sogar einen Trainerschein in ihrer Disziplin haben.

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