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Freude für Banker
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Beschäftigungsrekord

Finanzwesen profitiert

Teil 2: Wo Zahlenfüchse begehrt sind

Wie viele Mitarbeiter aktuell in der Finanzbranche tatsächlich tätig sind, ist schwierig zu beziffern. Zumal bestimmte Berufsbilder wie das des Controllers noch recht jung sind. Laut Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC) ist der Bereich "Controller" stetig angewachsen.

Rund 60.000 Mitarbeiter gibt es in diesem Berufsfeld nach Schätzungen des Verbandes. Und darunter fallen rund 18.000 Stellen mit Leitungsfunktion.

Als Bilanzbuchhalter sind ca. 115.000 Fachkräfte tätig. Und gerade diese Zahlenfüchse können von den Einstellungsplänen der Unternehmen profitieren. Ende letzten Jahres ist der Bedarf an Fachkräften allein in der Buchhaltung wieder angezogen, das zeigt der Blick auf den Stellenindex des Karriere-Jobturbos. Hinzu kommt: Das Angebot übersteigt die Nachfrage auf Seiten der Jobsuchenden. Die Metasuchmaschine Jobturbo bündelt die Stellenanzeigen der bundesweit führenden Zeitungen und Online Stellenbörsen.

Analysten und Manager sind begehrt

Bewerber in klassischen Finanzjobs sind ebenso gefragt. Eine Auswertung des Jobturbos belegt: Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es auf dem Stellenmarkt im Februar rund 17 Prozent mehr freie Stellen speziell für Finanzanalysten.

Der Grund: Unternehmenslenker erwarten von ihren Geschäftsführern und deren Teams Entscheidungsempfehlungen auf Basis von Finanzdaten. Der Aufwand für Analyse und Aufbereitung relevanter Finanzdaten steigt damit zusehends und ist laut Hennige mit der bestehenden Personalstärke kaum mehr realisierbar.

Nach der Arbeitsmarktstudie zählen auch Finanzmanager zu den derzeit am stärksten umworbenen Fachkräften. Wer fit in Compliance- und Risikomanagement-Themen oder im Bereich Steuern und Treasury ist, hat ebenso gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.


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