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Motivation

Feste Ziele können uns schaden

Daniel Rettig, wiwo.de
Sie setzen sich gerne hohe Ziele? Dann seien Sie gewarnt: Laut einer neuen Studie laufen Sie dadurch Gefahr, Ihre Disziplin und Motivation zu zerstören.

Foto: Galina Barskaya/Fotolia.com

Aufschieberitis

Etwas zu wollen ist das eine – es tatsächlich zu tun etwas ganz anderes. Das Ausmaß kennt jeder. Wir wissen genau, dass der Abgabetermin für die wichtige Präsentation näher rückt, und surfen trotzdem lieber ziellos durchs Internet. Wir müssen eigentlich längst die Konferenz mit Geschäftspartnern vorbereiten, und finden doch immer noch etwas vermeintlich Wichtigeres zu tun.

Der Fachbegriff dafür: Prokrastination, zu Deutsch: Aufschieberitis. Ein weit verbreitetes Phänomen – ganz gleich, ob bei jungen Absolventen oder erfahrenen Managern.

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Deshalb schmieden viele Menschen feste Pläne und setzen sich hohe Ziele, egal ob im Kopf oder als To-Do-Liste. Eine hehre Absicht – aber eine, die nach hinten losgehen kann.

Warum wir die Ziellinie verfehlen

Das zumindest behaupten Claudia Townsend (Universität von Miami) und Wendy Liu (Universität von Kalifornien in San Diego) in einer Studie, die bald im "Journal of Consumer Research" erscheinen wird.

Das Fazit: Mitunter sind just unsere Ziele der Grund dafür, warum wir die sprichwörtliche Ziellinie eben nicht erreichen – sondern vorher aufgeben.


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