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Bürokommunikation

Erstes Gebot: Du sollst nicht allen alles erzählen!

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Das Lesen und Versenden überflüssiger Nachricht frisst zu viel Arbeitszeit. Manche Unternehmen haben deshalb den E-Mail-Verkehr eingestellt. Zumindest intern. Als Gegenentwürfe gewinnen firmeineigene Wissensportale an Bedeutung.

Foto: chagin/Fotolia

Jetzt ist Schluss

Dankeschön Facebook, Twitter, LinkedIn und Co: Immer mehr Menschen investieren immer mehr Zeit in Kommunikation mit anderen Menschen. Darüber sollte man sich freuen, denn Kommunikation, das haben wir gelernt, ist immer gut.

Einige ärgern sich aber auch darüber: Thierry Breton zum Beispiel, CEO und Chairman von Atos, einem IT-Dienstleister mit weltweit über 74.000 Mitarbeitern, ist der Kragen geplatzt: Bis zu 20 Stunden pro Woche verbringen seine Mitarbeiter damit, Mails zu lesen und zu beantworten. Damit soll jetzt Schluss sein.

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"Das E-Mail-Aufkommen in Unternehmen ist nicht mehr wirtschaftlich zu bewältigen", sagt er und hat darum der E-Mail den Krieg erklärt: Für die externe Kommunikation sind Mails wohl auch in Zukunft unverzichtbar, nicht aber für den firmeninternen Austausch. Innerhalb von drei Jahren soll die E-Mail darum aus seinem Unternehmen verschwunden sein

E-Mails sind Informationskiller

Das klassische Beispiel: Sie möchten einem Kollegen ein kurzes Protokoll über ein vorangegangenes Meeting senden. Besser noch: Sie informieren gleich alle, die es interessieren könnte. Sie legen eine CC-Liste an.

Das ist in den meisten Fällen auch gut gemeint, klappt aber nur selten.


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