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Rückenfrei
Foto: Nadezda Postolit/Fotolia.com
Ergonomie am Arbeitsplatz

Endlich rückenfrei!

Teil 3: Immer locker bleiben!

Die Rückenmuskulatur darf weder über- noch unterfordert werden. Zu hohe Belastungen können den Rücken überstrapazieren, langes Sitzen und passiver Lebensstil schwächen die Muskeln. Daher empfiehlt sich eine Doppelstrategie: Einerseits sollten zu hohe Belastungen bei der Arbeit vermieden werden, andererseits sollte man den Rücken kräftig und beweglich halten.

Wer sich am Schreibtisch zwischendurch lockert und bewegt, arbeitet nicht nur entspannter, sondern beugt damit auch Beschwerden und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates vor. Dr. Ulrike Hoehne-Hückstädt, Expertin im Fachbereich Ergonomie des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sagt: "Besonders wichtig ist es, die Übungen regelmäßig durchzuführen – am besten macht man sie zu einem täglichen 'Ritual', das in den Arbeitsalltag integriert und zur 'guten' Gewohnheit wird.“

Zehn Minuten Rückenstärken

Im Büro könnten schon zehn Minuten Ausgleichsübungen, wie lockerere Kreiselbewegungen der Schultern oder Dehnung der Nackenmuskulatur durch Kopfneigung in der Mittagspause Linderung bringen, so die Expertin.

Wer also auf ergonomischen Einstellungen der Arbeitsmittel setzt, leichte Übungen in seine Mittagspause einbaut und idealerweise auch in seiner Freizeit auf rückenstärkenden Sport setzt, der dürfte nicht mehr von Rückenschmerzen geplagt werden.
 
Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de
Dieser Artikel ist erschienen am 19.03.2013

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