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Eine Empfehlung hilft der Karriere.
Ein Empfehlungsschreiben wird immer wichtiger: Jeder vierte Arbeitnehmer verdankt seinen aktuellen Job einer guten Referenz.Foto: gpointstudio/Fotolia.com
Hochgelobt

Empfehlungen befördern die Karriere

Teil 2: So sollte ein Empfehlungsschreiben aussehen

Muss ein Empfehlungsschreiben immer schriftlich sein?

Nein, das ist abhängig von der Situation. Laut LinkedIn-Studie fügen zwar fast 20 Prozent der befragten Arbeitnehmer ihren Bewerbungen ein Empfehlungsschreiben bei, aber es geht auch anders. Zum Beispiel indem, Sie nur die Kontaktdaten des Referenzgebers in die Bewerbung schreiben. Viele Personaler schätzen das persönliche Gespräch mit dem ehemaligen Chef oder Professor – denn so bekommen sie häufig ein besseres Bild, schließlich haben sie so die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen. Wichtig: Informieren Sie den Referenzgeber unbedingt bevor Sie die Kontaktdaten weitergeben, nicht das ihn der Anruf überrascht.

Was sollte auf jeden Fall in einem Referenzschreiben stehen?

Eine Referenz wird im Gegensatz zum Arbeitszeugnis in der Ich-Form verfasst. Wichtig ist, dass darin sowohl die fachlichen als auch die persönlichen Fähigkeiten des Bewerbers beschrieben werden. Eine Empfehlung sollte zwar grundsätzlich positiv sein, aber es kommt auf das richtige Maß an.

Stimmt der Referenzschreiber Lobeshymnen auf den Bewerber an, kann das mehr Misstrauen als Begeisterung bei den Personalern wecken. Auch der absolute Super-Arbeitnehmer kommt nicht gut an – Referenzgeber sollten sich lieber auf einige wenige gute Eigenschaften reduzieren und diese mit Beispielen belegen, als ein völlig überzeichnetes Bild des Alleskönners zu liefern. Bei den Formalien ist zu beachten, dass das Schreiben nicht länger als eine DIN A4-Seite sein sollte und der Bewerber seinen Unterlagen nicht mehr als drei Referenzen beifügt.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de
Dieser Artikel ist erschienen am 26.06.2014

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