Mit Musik geht alles besser. Das hat sich auch in der Wirtschaft herumgesprochen. Wenn Firmen ihre Vorzüge besingen lassen, kann das aber auch ziemlich peinlich werden.
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Musik weckt Emotionen
Fußballclubs wissen es längst. Vereinshymnen – ob "Stern des Südens", "Blau und Weiß, wie lieb‘ ich dich" oder "Düsseldorf ist die Macht am Rhein"– stiften Identität und spornen die Mannschaft zu Höchstleistungen an. Die Kraft der Musik haben auch immer mehr Unternehmen für sich entdeckt.
Dass eine angenehme musikalische Berieselung den Absatz im Supermarkt steigert und eingängige Melodien Werbebotschaften als Ohrwurm in Kundenhirnen verankern ist nur die eine Seite. Zunehmend wird Musik, vor allem in der Form von Firmenhymnen zum Mitsingen aber auch zur Mitarbeitermotivation genutzt.
Im Rahmen von "Behavioural Branding" soll dadurch die Identifikation mit dem Arbeitgeber gesteigert und so markenkonformes Mitarbeiterverhalten erzeugt werden. Die Gefahr, sich lächerlich zu machen, ist dabei aber inbegriffen, wie manches Beispiel zeigt.
Musikalischer Detailhandel
Innen- und Außenwahrnehmung von Unternehmen sind oft weit auseinander, wie eine kleine Odyssee durch die verschiedenen Unternehmenssongs zeigt. Besonders gut eintauchen in die musikalische Unternehmenskultur kann man im Detailhandel. Bekannt ist vor allem "Ein Lächeln ist Mehrwert" von Kaufland.
Rewe profiliert sich derweil mit gleich zwei Titeln: "Ich bin Rewe" und "Jeden Tag ein bisschen besser". Edeka zieht mit und singt: "Wir lieben Lebensmittel" und "Wir sind die Edekaner". "Wir lieben größte Vielfalt statt Discounter-Einerlei" preist Edeka sich selbst an.
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