Wer seine Tätigkeit jede Stunde für wenige Minuten unterbricht, ist produktiver. Wir haben fünf Tipps für die effektive Fünf-Minuten-Pause.
Foto: U. Steinbrich/Pixelio
Keine Dauerbeanspruchung
Müde, unkonzentriert, leicht abzulenken: Etwa alle 60 bis 90 Minuten brauchen Körper und Geist eine Pause, denn die Konzentrationsfähigkeit des Menschen ist nicht auf Dauerbeanspruchung ausgelegt. Ärzte empfehlen etwa jede Stunde eine kleine Unterbrechung von wenigen Minuten.
Der Rat gilt insbesondere für Berufstätige, die viele Stunden lang an einem Bildschirm arbeiten. Doch was, wenn der Druck groß, das Arbeitstempo schnell und der Chef zudem verständnislos ist? Dann helfen das Arbeitsrecht und gute Argumente.
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Das Arbeitszeitgesetz sichert Beschäftigten ein Recht auf Pausen zu. Niemand darf länger als sechs Stunden am Stück durcharbeiten, ohne 30 Minuten Auszeit zu haben. Wer länger als neun Stunden arbeitet, hat sogar ein Recht auf 45 Minuten Unterbrechung. Wie diese Zeit genommen wird, überlässt das Gesetz den Beschäftigten und Arbeitgebern.
Erzwungene Auszeiten helfen niemandem
Pausen können am Stück gemacht oder auf drei Mal zehn Minuten oder zweimal 15 Minuten verteilt werden. Allerdings ist eine lange Pause nicht so effektiv. Untersuchungen zeigen, dass viele Minipausen einen höheren Erholungseffekt haben – vorausgesetzt, die Unterbrechung ist selbst gewählt. Erzwungene Pausen hingegen vergrößern Ärger und Stress. Die Erholung ist in der ersten Minute der Unterbrechung am größten. Darum kommt es darauf an, die kleine Auszeit gut zu nutzen.
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