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Karriere für Frauen
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Frauen in Karriere

Diese Unternehmen bieten Aufstiegschancen

von Claudia Tödtmann, wiwo.de
In welchen Unternehmen haben Frauen ebenso gute Chancen auf eine Karriere wie Männer? Der Frauen-Karriere-Index hat 128 Unternehmen untersucht und nach Frauen-Fördermaßnahmen gefragt.
Hewlett Packard ist das Unternehmen mit den fairsten Karrierechancen für Frauen und steht im Frauen-Karriere-Index (FKi) auf dem ersten Platz mit 85 von 100 möglichen Punkten – und das bereits zum zweiten Mal. Ihm folgen relativ dicht die Deutsche Telekom (83 Punkte), Airbus Group und Randstad (je (82 Punkte), die Charité in Berlin (81), SMA Solar Technology (80), die HypoVereinsbank (80) und die Siemens Betriebskrankenkasse SBK. Insgesamt hatten sich 128 Unternehmen aus allen Branchen und aller Größen für diesen dritten FKi beworben.

Aufstiegschancen unabhängig prüfen

Den Frauen-Karriere-Index kreierte das Bundesfamilienministerium vor zwei Jahren, um die Aufstiegschancen von Frauen in Unternehmen hierzulande objektiv und unabhängig auf den Prüfstand zu bringen und zu ranken. Mit Fragebögen wurde das Engagement der Unternehmen gemessen. Das Ziel: Transparenz in die Aufstiegschancen von Frauen in Unternehmen zu bringen sowie die Karrierechancen von Frauen zu identifizieren und zu vergleichen.

Die Untersuchung der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig liefert einige interessante Erkenntnisse: Die zukunftsträchtigsten Maßnahmen zur Frauen-Karriereförderung sind erfolgreiche Frauen als Rollenvorbilder in der internen Kommunikation von Unternehmen, die Anrechnung von Elternzeit als Berufserfahrungsjahre und Sabbaticals.

Ohne Unterstützung geht es nicht

Weibliche Führungskräfte steigen schneller wieder aus als Männer. Auch wenn manche Unternehmen gezielt mehr Managerinnen einstellen, erhöht sich die Zahl ihrer weiblichen Führungskräfte unterm Strich am Ende trotzdem nicht.

Warum? "Zum einen geben Frauen auch schneller auf, weil sie es können. Insbesondere wenn sie nicht die Alleinverdiener in der Familie sind," sagt Barbara Lutz, Vorstand der Initiative Frauenpreis, die den FKi für das Bundesfrauenministerium verantwortet sowie Managing Partner der Personalberatung HuntingHer ist, die auf Frauen spezialisiert ist. Ein weiterer Grund: "Wenn Frauen alleine, auf verlorenem Posten kämpfen sollen und gar keine Chance haben." Nur wenn das Umfeld mit unterstütze und nicht von vornherein ablehnt, kann es klappen, so Lutz.

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