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Die Entlassung erfolgreich überstehen
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Emergency Kit

Die Kündigung erfolgreich überwinden

Kerstin Dämon, wiwo.de
Eine Kündigung ist ein großer Schock. Selbstmitleid ist zwar verständlich, hilft Betroffenen aber nicht weiter. Was Sie nach der Entlassung tun sollten.
T-Systems hat es getan, die Weltbild-Gruppe und die Deutsche Bank genauso: Viele Unternehmen haben in den vergangenen Wochen Mitarbeiter entlassen – und bei den Betroffenen deprimierende Gefühle hinterlassen. Trauer, Wut und Zukunftsängste sind zwar normal und verständlich – doch sie sollten die Betroffenen nicht zu lange lähmen. Denn sie müssen nun voll funktionieren.

Daher nützt es wenig zu resignieren, selbst wenn die Kündigung ungerecht erscheint. Nur wer sein Schicksal aktiv in die Hand nimmt, kann die persönliche Krise meistern. In manche Fällen eröffnet die Kündigung sogar eine neue Chance.

Erfolgreicher Abstieg

Davon überzeugt ist auch Hans Ruoff, Autor des Buches "Die Kunst des erfolgreichen Abstiegs". Er empfiehlt, das schmerzliche Scheitern als Chance auf einen Neuanfang zu verstehen. Inklusive einer neuen Stadt, einem neuen Job, einem neuen Leben. Doch klar ist auch: Dafür braucht es einen kühlen Kopf.

Arbeitnehmer sollten daher ihren gekränkten Stolz ignorieren. Denn sie brauchen unter anderem noch ein Referenzschreiben des ehemaligen Arbeitgebers. Da ist es wenig ratsam, dem Chef nun gründlich die Meinung zu sagen und sich anschließend krank schreiben zu lassen.

Doch zunächst müssen sich Betroffene beim Arbeitsamt melden, und zwar "unverzüglich nach Erhalt der Kündigung" – selbst wenn die Stelle erst Ende des Jahres weg ist. "Unverzüglich" heißt: innerhalb von drei Tagen nach dem Kündigungsgespräch oder dem Erhalt des entsprechenden Schreibens.

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