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Arbeiten in Asien

Die besten Stipendien, Praktika und Jobs

shr, ksk
Der Weg nach Asien führt meist über Stellenbörsen und verschiedende Anbieter von Praktika. Für die Reisekasse und Studiengebühren gibt es Stipendien.
Der Weg nach Asien führt meist über StellenbörsenFoto: © sxcu.hu
Jobs zu vergeben: die OrganisationenDer Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) listet auf seiner Homepage verschiedene Verbände und Organisationen für Fachpraktika auf. Die Initiative Kopra bietet im Internet eine Praktikumsbörse für China, Japan, Korea, Taiwan, Hongkong, Indien und Südostasien. Speziell für Studenten der Natur- und Ingenieurwissenschaft sowie Land- und Forstwirtschaft vergibt das deutsche Komitee der IAESTE Praktika. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat im vergangenen Jahr etwa 80 Praktikanten nach Asien geschickt. Studierende können sich entweder direkt auf ausgeschriebene Stellen in der Entwicklungszusammenarbeit oder initiativ bewerben.

Die besten Jobs von allen

Auch das Auswärtige Amt schickt Praktikanten und Berufsanfänger in die weite Welt. Im internationalen Stellenpool kann nach Ländern gesucht werden. Jedes Jahr gehen etliche Praktikanten mit der studentischen Organisation AIESEC ins Ausland. Sie müssen vorher allerdings im Lokalkomitee an ihrer Hochschule mitgearbeitet haben. In den Goethe-Instituten können Studenten in verschiedene Abteilungen hineinschnuppern. Standorte sind unter anderem Tokio, Mumbai, Peking und Hanoi. Die Deutschen Außenhandelskammern (AHK) nehmen Absolventen der Wirtschaftswissenschaften für Praktika sowie Rechtsreferendare auf Wahlstation. Einige Kammern vermitteln Unternehmenspraktika gegen Gebühr an Studenten und junge Berufstätige. Etliche private Anbieter wie die Carl-Duisberg-Centren, Diplomcampus, Euro-China, GLS oder Interswop vermitteln Auslandspraktika, organisieren den Aufenthalt und verlangen dafür meist Gebühren. Die Qualität der Vermittlung schwankt sehr. Infos: www.ahk.de, www.aiesec.de, www.daad.de, www.goethe.de, www.gtz.de, www.kopra.orgSelber suchen: die StellenbörsenViele Außenhandelskammern (AHK) haben eine eigene Stellenbörse auf ihrer Internetseite, in der sie Jobangebote und Praktika im jeweiligen Land veröffentlichen. Studenten finden auf den Seiten von praktika.de und praktikums-boerse.de Inserate, wenn auch die Zahl der Stellen in Asien eher überschaubar ist. Für Absolventen, die in Asien arbeiten wollen, eignen sich die Länderseiten großer Jobbörsen wie Monster. Auch Asiax pat.com richtet sich an Berufstätige und bietet neben Jobangeboten Infos zu Ländern und Städten.Wer in Japan arbeiten möchte, findet zahlreiche Angebote auf www.dai job.com/en/ oder careercross.com/en/, viele Inserate sind jedoch in der Landessprache verfasst. Jobs für internationale Bewerber hat auch www.ecentral.jp/index.php?l=e. Viele Angebote auf diesen Seiten verlangen allerdings gute oder sehr gute Japanischkenntnisse. Für den chinesischen Arbeitsmarkt sind www.jobchina.net oder jobs.chinaweb.de mögliche Anlaufstellen. Speziell für Expats, die nach Korea wollen, lohnt sich ein Blick auf jobs.seoul.go.kr. Interessant für Absolventen, die in Indien arbeiten wollen, sind www.jobsahead.com, www.timesjobs.com und www.naukri.com.Nicht allein: die StammtischeIn vielen asiatischen Städten gibt es regelmäßige Treffen für deutsche Studenten und Berufstätige. Oft sind die Ausländer unter sich, manchmal schauen auch Einheimische vorbei. Meist sind die Außenhandelskammern vor Ort ein guter Ansprechpartner dafür, sie bringen Geschäftsleute und Praktikanten zusammen. Monatliche Treffen in Schanghai, Tokio, Seoul und Taipei organsisiert Kopra - hier sind nicht nur Praktikanten der Initiative willkommen. Auch viele DAAD-Büros in Asien laden zu Stammtischen ein. Die Termine werden meist über eine Mailingliste verschickt, in die sich Interessierte eintragen können. Die Japanisch-Deutsche Gesellschaft in Tokio bietet einen Stammtisch für Jugendmitglieder sowie Studenten und Praktikanten.
Foto: © Junge Karriere
In Bangkok laden die German Open Young Professionals zu Treffen ein. Auch über die Online-Netzwerke Xing und Facebook finden Expats zueinander. Die Xing-Koreagruppe hat sich das Hofbräuhaus in Seoul für den monatlichen Austausch ausgesucht. Eine Chinagruppe des Portals trifft sich ebenfalls regelmäßig. Infos: www.ahk.de, www.kopra.de, www.daad.de, www.jdg.or.jp, www.goyp.de, www.xing.de, www.facebook.comReisekasse, Unterkunft und Studiengebühren: die wichtigsten StipendienAnlaufstelle Nummer eins: DAAD. 3300 Studierende und Wissenschaftler vermittelt der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) jährlich nach Asien, die meisten nach China. Auf einen Platz kommen vier Bewerber. Die Homepage bietet eine Stipendiendatenbank. Es gibt Geld für Auslandssemester und -praktika, Sprachkurse, MBA-Programme, Forschungsaufenthalte, Reisekosten und Zuschüsse zu den Studiengebühren. Richtig viel Geld bietet "Sprache und Praxis". Absolventen der Rechts-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie angehende Architekten machen einen zehnmonatigen Sprachkurs in China oder Japan und ein sechs- bis achtmonatiges Praktikum. Das Kosef-Stipendium richtet sich an Studenten und Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer, deren Abschluss maximal zwei Jahre zurückliegt. Es gibt ein Forschungsstipendium in Südkorea, die Reisekosten werden erstattet. www.daad.deGut für die Praxis: Inwent. Das Heinz-Nixdorf-Programm des öffentlichen Stipendiengebers unterstützt pro Jahr 50 Studenten und junge Berufstätige unter 30. Die Stipendiaten mit technischem und kaufmännischem Hintergrund machen ein sechsmonatiges Praktikum in Asien. Sie erhalten monatlich bis zu 2000 Euro und die Kosten für Sprachkurs, Flug und Unterkunft.
Außerdem gibt es spezielle Programme für Absolventen wirtschaftlicher, technischer oder kombinierter Studiengänge und für Studierende an Berufsakademien und Fachhochschulen. Auch Teilstipendien für Praxisaufenthalte mit vorbereitendem Sprachkurs werden vergeben. www.inwent.org
Für Techniker: EU-Japan Center. An Studenten technischer und naturwissenschaftlicher Fächer richtet sich das EU-Japan-Center for Industrial Cooperation. Das "Vulcanus in Japan"-Programm schickt jährlich 40 Studenten für zwölf Monate zum Sprachkurs und Praktikum nach Japan. Zusätzlich zu Sprachkurs und Unterkunft gibt es einmalig 15000 Euro. www.eujapan.com Für Ausgewählte: die Studienstiftung Zehn Studenten nehmen jährlich am China-Stipendienprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes teil. Für ein einjähriges Studium mit Praktikum gibt es 700 Euro im Monat und eine Mobilitätspauschale von 1000 Euro. Gebühren für Studium, Reise und Sprachkurs werden übernommen.Das Haniel-Stipendium gewährt im Jahr rund acht Absolventen aller Fächer, die nicht älter als 30 Jahre sind, ein Vollstipendium für ein Aufbaustudium und ein Praktikum im Ausland. Neben 1500 Euro monatlich gibt es ein Startgeld von 500 Euro und 1000 Euro für die Reise. Außerdem werden Studiengebühren bis 10000 Euro übernommen. Für beide Programme ist eine vorherige Förderung durch die Studienstiftung keine Voraussetzung. www.studienstiftung.dePraktika zu vergeben: Junge Karriere bringt Sie nach China, Indien oder Japan -Jetzt bewerbenJunge Karriere vergibt sieben voll bezahlte Praktika in Asien. Drei Unternehmen stehen zur Auswahl: die Münchener Rück, die in Peking, Tokio, Singapur, Kuala Lumpur und Hongkong vertreten ist, SAP im indischen Bangalore und die Werbeagentur DMG in Peking. Drei Praktikanten werden bei SAP Bangalore in den Bereichen PR, Employer & Internal Marketing, Training oder Software-Entwicklung für wenigstens sechs Monate eingesetzt. Bewerber sollten mindestens das Vordiplom oder einen Bachelor vorweisen können. Die Münchener Rück vergibt zwei acht- bis zehnwöchige Praktika in einer asiatischen Hauptstadt an Wirtschaftswissenschaftler, (Wirtschafts-)Mathematiker, Juristen, Wirtschaftsingenieure, Physiker und Statistiker.
Und die Werbeagentur DMG bietet zwei drei- bis sechsmonatige Praktika in Peking. DMG organisiert Veranstaltungen für den Olympia-Sponsor Volkswagen. Die Praktikanten werden an diesen Events während der Olympischen Spiele mitarbeiten.
Schicken Sie uns Ihre komplette Bewerbung bis spätestens 25. April. Schreiben Sie uns, bei welchem Unternehmen Sie das Praktikum machen wollen und warum. Ihre Unterlagen schicken Sie mit dem Stichwort "Asienpraktikum" an Junge-Karriere-Redakteurin Astrid Oldekop. E-Mail: a.oldekop@vhb.de
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Dieser Artikel ist erschienen am 01.04.2008

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