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Google-Mitarbeiter bilden das
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Alle lieben Google

Die besten Arbeitgeber der Welt

Kerstin Dämon, wiwo.de
Fragt man Studenten rund um den Globus, wo sie am liebsten arbeiten wollen, ist die Antwort klar: bei Google. Jedes Jahr bewerben sich dort 2,5 Millionen Menschen um einen Job. Welche Arbeitgeber noch begehrt sind.
Deutsche Studenten wollen am liebsten bei Konzernen wie BMW, Audi, Bayer und BASF arbeiten - und zwar egal, ob Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure oder Naturwissenschaftler. Chemie und Autos sind hip. Nun hat das Beratungsunternehmen Universum, das bereits das deutschlandweite Arbeitgeber-Ranking für die WirtschaftsWoche erstellt hat, global nachgefragt, wo es die jungen Talente hinzieht. "Jedes Land hat seine nationalen Champions. In Deutschland sind das ganz klar die Autobauer, in Frankreich die L'Oréal Group oder LVMH mit Louis Vuitton und in den USA die Unternehmen aus dem Silicon Valley wie Google und Facebook und die großen Banken", sagt Stefan Lake, Deutschland-Chef von Universum.

Diese Big Player seien sowohl für einheimische als auch ausländische Studenten attraktiv. Einzige Ausnahme: China. "In China haben ausländische Unternehmen in der Presse einen schlechten Ruf, ihnen wird eine hire and fire-Mentalität vorgeworfen, die auch die chinesischen Studenten abschreckt. Chinesische Unternehmen dagegen gelten als innovativ und als sichere Arbeitgeber", weiß Lake. Und das sind nun einmal - weltweit - die Kriterien, die attraktive Arbeitgeber ausmachen.

Was Studenten wollen

Den angehenden 121.100 Wirtschaftswissenschaftlern, die an der Befragung zum World’s Most Attractive Employers-Ranking teilgenommen haben, sind ein hohes Einkommen, Weiterentwicklung sowie ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld besonders wichtig. Die 120.961 Ingenieurs- beziehungsweise IT-Wissenschaftler bestehen auf Innovationskraft (49 Prozent), besagtes Arbeitsumfeld (49 Prozent) und Sicherheit (42 Prozent). Während der letzten drei Jahre wurde der Punkt "creative and dynamic work Environment" von den Studenten beider Fachrichtungen immer häufiger genannt. Jeden Tag stur nach Schema F arbeiten, will keiner mehr. "Die größte Angst der jungen Talente ist es, dass sie bei einem Arbeitgeber landen, der ihnen keinen Freiraum für berufliche und persönliche Weiterentwicklung bietet. Sie suchen Arbeitgeber, die ihnen erlauben, ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen", so Lake.


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