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Untersuchung

Die Arbeitswelt der Jüngeren

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Viele Überstunden, schlechte Bezahlung und eine unsichere Zukunft – junge Beschäftige bis 35 Jahre arbeiten unter immer größer werdenden Druck und sind häufig trotzdem enorm engagiert.

Foto: helix/Fotolia.com

Arbeitsnehmergeneration in Gefahr

Der Arbeitsdruck steigt, die Überstunden häufen sich und die Bezahlung ist mies. Dafür gibt es noch kaum Planungssicherheit dazu. Für viele junge Beschäftigte unter 35 ist das Alltag in der heutigen Arbeitswelt. Das ergab jetzt eine Sonderauswertung des DGB-Index "Gute Arbeit".

"Wenn man es wirklich ernst meint mit der Fachkräftesicherung, von der immer die Rede ist, dann darf man die jungen Beschäftigten nicht verheizen", forderte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB)

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Der erhebliche Druck, dem viele junge Beschäftigte ausgesetzt seien, habe entsprechende Folgen für die Gesundheit der jungen Arbeitsnehmergeneration, so Sehrbrock. 

Unter die Lupe
 
In der Studie wurde unter anderem nach Einkommen, Arbeitszeiten, Arbeitsintensität und Belastungen – psychisch wie physisch – gefragt. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Befragten ist mit der Einkommenssituation unzufrieden.

Beinahe die Hälfte (47 Prozent) bewertet den eigenen Lohn sogar negativ. Der Grund dafür ist eindeutig: Fast jeder Vierte verdient unter 1.500 Euro im Monat, jeder Sechste liegt sogar unter 800 Euro. Nur die Hälfte der Befragten verdient monatlich mehr als 1.500 Euro. Der deutlich kleinere Teil, nämlich etwa ein Drittel, hat am Monatsende auf dem Gehaltsscheck mehr als 2.000 Euro stehen.
 


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