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Jobs im Ausland

Deutsche Manager für Brasilien

Alexander Busch, São Paulo
Das Spitzenpersonal deutscher Multis wird abgeworben – mit Gehaltszuschlägen und besten Karriere-Aussichten.

Foto: Andres Rodriguez/Fotolia.com

Einmalige Chance zum Aufstieg

Nur vier Jahre benötigte Nicolas Fischer, um Beiersdorf in Brasilien weltweit zur Nummer zwei unter den Ländergesellschaften des Hamburger Nivea-Herstellers zu machen. Bis 2015 sollte der Mittvierziger die Umsätze der brasilianischen Tochter erneut verdoppeln – doch der deutsche CEO wurde jetzt vom brasilianischen Konkurrenten Hypermarcas abgeworben.

Dort wartet auf den Betriebswirt aus Karlsruhe eine schwierige Aufgabe: Er soll den börsennotierten Mischladen neu organisieren.

Die besten Jobs von allen


"Das Risiko zu scheitern ist hoch", sagt ein einheimischer Headhunter. "Doch Fischer hat die einmalige Chance zum Aufstieg in die brasilianische Managerelite."

Genügend Energie, Rohstoffe und Kapital vorhanden

Ausländische Experten wie Fischer sind gefragt in Brasilien: Denn der sechstgrößten Volkswirtschaft mangelt es nicht an Energie, Rohstoffen oder Kapital.

Dafür fehlt es dem Land trotz seiner rund 190 Millionen Einwohner an versiertem Personal.


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