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Fachkräftemangel

Deutsche Bahn will Soldaten übernehmen

zeit.de
Mit der Bundeswehrreform werden viele Soldaten nicht mehr gebraucht. Die Bahn wirbt intensiv um die überzähligen Kräfte, die sie für besonders geeignet hält.

Foto: Sushi King/Fotolia

Bahn stellt bis zu 7000 neue Mitarbeiter ein

Die Deutsche Bahn will ausscheidende Bundeswehrsoldaten übernehmen, die aufgrund der Bundeswehrreform nicht mehr benötigt werden. Freie Stellen sollten verstärkt mit ehemaligen Zeitsoldaten besetzt werden, sagte eine Bahnsprecherin dem Bielefelder Westfalen-Blatt.

Während die Bundeswehr von zuvor rund 220.000 Soldaten auf 185.000 Soldaten schrumpfen soll, will die Deutsche Bahn demnach jährlich 5000 bis 7000 Mitarbeiter einstellen. Dabei will das Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem Berufsförderungswerk der Bundeswehr zusammenarbeiten. Eine Kooperation gebe es schon in Baden-Württemberg und Bayern.

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Passende Anforderungsprofile

Um den steigenden Bedarf der Bahn an Fachkräften, betrieblichen Führungskräften und Ingenieuren zu decken, will das Unternehmen bundesweit bei der Bundeswehr rekrutieren. Die Anforderungsprofile von Bundeswehr und Bahn passten gut zusammen.

Zum Beispiel würden Unteroffiziere ebenso wie Fahrdienstleiter eine hohe Verantwortung für Menschen tragen, seien sehr zuverlässig und an den Schichtdienst gewöhnt. Die Bahn will in den kommenden Monaten an Informationstagen in Bundeswehr-Standorten bei Zeitsoldaten für ihre Berufe werben.

Auch Soldaten mit geringerer Verpflichtungszeit, die noch keine Berufsausbildung mitbringen, sollten bei der Bahn einen Arbeitsplatz finden können

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de

Dieser Artikel ist erschienen am 01.03.2012

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