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Diversity

Der Generationenkonflikt im Büro

Teil 3: Sinnvoll: Gemeinsame Unternehmungen


Foto: pressmaster/Fotolia

Den älteren Kollegen sind dagegen ein sicherer Arbeitsplatz und ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit am wichtigsten.

"Jede Generation ist anders gestrickt und hat eigene Bedürfnisse und Ziele – darauf müssen sich Arbeitgeber einstellen", sagt Hennige. Tun sie es nicht, behindern sich die Teams gegenseitig.

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Für ein besseres Miteinander – und somit für gesteigerte Produktivität – empfiehlt er Vorgesetzten, das Verständnis im Team durch gemeinsame Unternehmungen zu stärken. So könnten sich die unterschiedlichen Kollegen besser kennen und verstehen lernen.

Erfolgreich: Eigenheiten nutzen

Außerdem gelte es, die jeweiligen Eigenheiten der Generationen zu nutzen: "Etwa die Technologieaffinität der Ypsiloner, den Ehrgeiz der Generation X oder die Gelassenheit der Babyboomer", sagt Hennige. "Im Gespräch können gemeinsam mit den Mitarbeitern Systeme entwickelt werden, die den jeweiligen Wünschen entgegenkommen." 

So könne aus der Vielfalt der Angestellten ein Gewinn für das Unternehmen und die Mitarbeiter gezogen werden. Denn das breite Wissen der Drei-Generationen-Teams garantiert den Unternehmenserfolg. Das sehen auch die befragten Manager so. Deshalb müssen Unternehmer – sei es nun durch Gespräche, Seminare oder den gemeinsamen Besuch im Klettergarten – Alt und Jung zusammenbringen.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

Dieser Artikel ist erschienen am 10.01.2012

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