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Den Sünden aus 2013 den Kampf ansagen.
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Gute Vorsätze

Der Faulheit den Kampf ansagen

Ferdinand Knauß, wiwo.de
Jahresanfang – Zeit des Rückblicks und der guten Vorsätze. Die Deutschen bedauern vor allem, dass sie sich zu wenig bewegt haben.
An jeder Ecke gibt es ein Fitness-Studio, Unternehmen bieten Betriebssportgruppen und Reiseveranstalter Aktiv-Urlaube.

Und dennoch: Trotz aller Möglichkeiten sagen laut einer Studie 59,6 Prozent der befragten Bundesbürger, dass sie in diesem Jahr zu wenig Bewegung hatten oder zu wenig Sport getrieben haben. Frauen waren dabei mit 56,0 Prozent etwas selbstzufriedener als Männer (62,6 Prozent). Besonders faul sind laut Eigenangaben Menschen mit einem Haushaltseinkommen von 2.500 bis 3.000 Euro monatlich. Unter diesen haben überdurchschnittlich viele Befragte (70 Prozent) erklärt, sie hätten sich zu wenig bewegt.

Größte Sünden

Die GfK-Marktforschung hat im Auftrag der Gothaer Versicherung über 1.000 Menschen in Deutschland gefragt, was sie für ihre größten Sünden im Jahr 2013 halten. Beim Thema Gesundheit gestanden zwei Drittel der Befragten, sich zu wenig bewegt haben.

"Bewegung ist nicht nur für die körperliche Leistungsfähigkeit wichtig, sondern auch zum Ausgleich", sagt Volkmar Benner, Arzt im Gesundheitsmanagement der Gothaer und Geschäftsführer von MediExpert, der Gesellschaft für betriebliches Gesundheitsmanagement.

Jeder dritte Befragte gab an, er hätte 2013 zu viel Stress gehabt. Auch für die Krankheitsabwehr ist Bewegung wichtig. "Ohne ausreichende körperliche Aktivitäten können sich keine optimalen Abwehr-Mechanismen entwickeln – das ist gerade in der kalten Jahreszeit wichtig", so Benner.

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