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Vorträge

Das Präsentationsalphabet

Tina Groll, zeit.de
Von A wie Aufbau bis Z wie Zwischenfrage: Gelungene Präsentationen sind kurz und prägnant. Wir zeigen, worauf es ankommt.
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Foto: Kzenon/Fotolia

A wie authentisch auftreten:

Authentizität ist alles. Ein guter Redner hat etwas zu sagen. Und da ist es wichtig, dass er klar formulieren kann. Affektierte Gesten lenken ab, gleiches gilt für affektierte Sprache.

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B wie Beamer:

Peinlich für den Redner, nervig für das Publikum: Der Vortrag sollte längst begonnen haben, aber die Technik streikt. Der gute Redner prüft die Technik vorher und bleibt souverän, wenn der Beamer trotzdem ausfällt. Hat er doch seine Präsentation im Kopf und kann sie im Notfall auch frei vortragen.

C wie Copyright:

Die meisten Präsentationen zeigen Bilder, Videos und Logos. Vorab sollte der Redner deshalb die Rechtslage klären. Insbesondere wenn der Vortrag öffentlich ist oder anschließend ins Netz gestellt wird, muss eine Autorisierung für verwendetes Fremdmaterial vorliegen. Ansonsten werden Urheber- oder Persönlichkeitsrechte verletzt. Und das kann teuer werden.

D wie Dramaturgie:

Eine spannende Präsentation beginnt mit einem Knall und endet mit einem Feuerwerk. Sie orientiert sich am Zuhörer, ist kurz und regt zum Mitdenken an. Sie enthält alles Wesentliche und nichts Überflüssiges. Verzichtbar sind deshalb Inhaltsangaben, Zusammenfassungen und schlechte Witze. Ein guter Redner regt die Sinne seiner Zuhörer an. Er wirft die wichtigsten Kennzahlen an die Wand und erzählt dazu eine Geschichte, die sich einprägt.


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