Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche
Tipps für mehr Imperfektion

Das große Ganze im Blick

Jochen Mai, wiwo.de
Nicht jedem fällt es leicht, beim Arbeiten nicht das Optimum erreichen zu wollen – wenngleich es sinnvoll ist. Mit diesen Regeln geht es voran!
Welt_420
Foto: sqback/SXC

1. Nicht im Detail verlieren

Viele Perfektionisten verzetteln sich in vermeintlich wichtigen Details. Effekt: Das Projekt dauert länger, als es sollte, wird deshalb meist auch teurer als geplant, und die Sache wächst den Betroffenen schließlich über den Kopf. Konzentrieren Sie sich lieber vorrangig auf jene Punkte, die wirklich erfolgsentscheidend sind.

2. Analysieren Sie weniger

Die besten Jobs von allen


Man kann Probleme durchaus überanalysieren. Auch das ist eine Form von Detailversessenheit. Oder von Aufschieberitis: Aus Angst, loslegen zu müssen und dann womöglich Fehler zu machen, wird immer weiter bedacht, geplant, diskutiert. Nichts gegen gute Planung, aber betrügen Sie sich dabei nicht selbst!

3. Seien Sie gnädig mit sich selbst

Hören Sie auf, sich selbst zu zerfleischen, wenn etwas mal nicht geklappt hat wie erhofft. Laborieren Sie nicht an dem, was Sie eh nicht können, sondern stärken Sie Ihre Stärken. Chronische Selbstzweifel ziehen runter und machen Sie mit jedem Mal unsicherer.

4. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen

Jeder kann etwas – und manche eben etwas mehr als andere. Talente sind nun mal ungleich verteilt. Ihre Aufgabe ist aber nicht, für Gerechtigkeit zu sorgen, sondern das Beste aus Ihren eigenen Begabungen zu machen.
 
5. Setzen Sie realistische Erwartungen

Kein Mensch wird von Ihnen Wunder erwarten. Es reicht, dass Sie versuchen, Ihre Sache gut zu machen. Oft genügen bereits 80 Prozent vom Optimum, um sein Ziel zu erreichen.
 


Fair Company | Initiative

 

Themen im Überblick