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Bürodesign

Blaues Licht macht produktiv

Tina Groll, zeit.de
Mit der richtigen Beleuchtung können Arbeitgeber nicht nur Stromkosten sparen, sondern auch ihre Mitarbeiter leistungsfähiger machen. Worauf es beim Licht ankommt.

Foto: scusi/Fotolia

Krank durch falsche Beleuchtung

Jetzt im Winter fällt schlechte Arbeitsplatzbeleuchtung besonders auf: Draußen wird es kaum hell, drinnen flackern und klackern Neonröhren an der Decke und Schreibtischleuchten im Kopfschmerzgelb um die Wette.

Kein Wunder, dass Büromitarbeiter in Räumen mit schlechter Beleuchtung über Augen- und Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme klagen. Schlechtes Licht macht unproduktiv, zu wenig Licht sogar krank.

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Das belegen zahlreiche Studien. Das Arbeitsschutzgesetz regelt, wie hell es an einem Büroarbeitsplatz sein muss. Mindestens 500 Lux stark sollte das Licht am Schreibtisch sein – bei einer gleichmäßigen Verteilung von Tages- und Kunstlicht, direktem und indirektem Licht, sagt der Lichtexperte Jürgen Waldorf.

Produktivität fördern, Strom sparen

Er ist Geschäftsführer von Licht.de, einem Portal des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. "Mit der Beleuchtung von Arbeitsplätzen können Arbeitgeber viel falsch machen", sagt er. Das koste nicht nur die Produktivität der Mitarbeiter, sondern vor allem Strom.

Morgens werden alle Lichter eingeschaltet, draußen wird es unterdessen immer heller. Und weil sich im Großraumbüro selten jemand für das Licht verantwortlich fühlt, brennt es noch lichterloh, wenn auch der Letzte den Arbeitsplatz verlassen hat. Unternehmen, die noch Neonröhren und alte Glühbirnen verwenden, können allein durch den Austausch der Leuchtmittel mindestens 50 Prozent Stromkosten sparen.


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