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Genervter Mitarbeiter
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Kollegiales Miteinander

Arbeitsunterbrechungen stören das Leistungsvermögen

Ferdinand Knauß, wiwo.de
Wer dauernd unterbrochen und in seiner Konzentration gestört wird, leidet nicht nur psychisch, sondern macht auch schlechtere Arbeit. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rät, was man dagegen tun kann.
Im Büro könnte es so schön ruhig sein, wäre man dort doch nur allein. Für die Mehrheit der Beschäftigten gehört die Anwesenheit von Kollegen und der gewollte oder ungewollte Kontakt mit ihnen aber zum Arbeitsalltag. Laut Stressreport 2012 müssen rund 44 Prozent der Befragten häufig ihre Arbeit unterbrechen. Etwa jeder Vierte fühlt sich davon belastet.

Arbeitsunterbrechungen und das gleichzeitige Erledigen mehrerer Aufgaben (Multitasking) belasten die Gesundheit. Doch nicht nur das. Wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, verschlechtert sich dadurch auch die Qualität der Arbeit.

Lärm im Großraum

Während bei einfachen, monotonen Tätigkeiten, Unterbrechungen sogar willkommen und motivierend sein können, sind sie besonders belastend bei allen Tätigkeiten, die höchste Konzentration erfordern, wie zum Beispiel das Verfassen von Texten. Lärm im Großraum oder ein plötzlich hereinstürzender Kollege können dann ganze Gedankengebäude einstürzen lassen, die nach Ende der Störung mühsam wieder aufgebaut werden müssen.

Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Arbeitgeber sollten also ein Interesse an möglichst störungsfreien Arbeitsplätzen haben, die ruhiges, konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Bereits mit kleinen, häufig kostenneutralen Maßnahmen in der Arbeitsgestaltung lässt sich, so die Autoren Anja Baethge und Thomas Rigotti jedoch die Situation verbessern.

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