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Viel Sex, viel Geld
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Einkommensfaktoren

Arbeitgeber und Sex bestimmen das Vermögen

Katharina Heckendorf, wiwo.de
Das Intimleben macht sich auf dem Konto bemerkbar, behauptet ein Forscher der International Business School in Cambridge. Wer mindestens vier Mal pro Woche Sex hat, verdient deutlich mehr als enthaltsamere Kollegen.
Arbeitsmarktökonomen untersuchen schon seit vielen Jahren, welche Faktoren sich auf das Einkommen auswirken. Die einen halten die Ausbildung für entscheidend, die anderen die Größe des Arbeitgebers. Doch laut einer aktuellen Studie gibt es noch einen weiteren Faktor – das Intimleben.

Das behauptet zumindest der Ökonom Nick Drydakis von der Lord Ashcroft International Business School in Cambridge. Der Wissenschaftler analysierte für seine Untersuchung eine Befragung von 7.500 Griechen zwischen 18 und 65 Jahren.

Sowohl Männer als auch Frauen machten darin Angaben, wie häufig sie Sex hatten. Die Antwortmöglichkeiten reichten von "gar nicht" bis hin zu "mindestens viermal pro Woche". Außerdem gaben die Befragten an, ob sie einen Job hatten und wie viel sie verdienten.

Gesteigertes Selbstbewusstsein, mehr Glück

Kaum zu glauben: Sex zahlte sich aus – wortwörtlich. Wer mindestens vier Mal pro Woche Sex hatte, verdiente signifikant mehr. Besonders deutlich war der Effekt bei den Befragten zwischen 26 und 50 Jahren.

Skurril? Sicher. Unerklärlich? Nicht unbedingt. Wissenschaftler sind überzeugt: Wer mehr Sex hat, ist selbstbewusster, glücklicher und weniger anfällig für Krankheiten und Depressionen – alles Faktoren also, die auch im Berufsleben von Vorteil sind.


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