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Arbeitsplatz-Ausstattung

Angestellte nutzen Privatrechner auch im Job

zeit.de
"Bring your own device" heißt es, wenn Arbeitnehmer ihre privaten Computer und Geräte beruflich nutzen. Unternehmen sparen so zwar Geld, aber es gibt Sicherheitsrisiken.

Foto: Uwe Steinbrich/Pixelio

Höherer Standard von Privatgeräten

Zwei von drei Angestellten in Deutschland erledigen berufliche Aufgaben zumindest gelegentlich auf ihrem privaten Rechner oder Smartphone. Nach einer Umfrage des IT- und Managementberaters Accenture nutzen sie vor allem eigene PCs (56 Prozent), Laptops (53 Prozent) und Smartphones (36 Prozent) am Arbeitsplatz.

Die Begründung: Die Angestellten wollen im Job nicht auf den gewohnten höheren Standard ihrer Privatgeräte verzichten. Bei der Befragung von 250 Angestellten in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland sagten 58 Prozent, es mache mehr Spaß, mit privaten Geräten und privater Software zu arbeiten.

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Jeder Zweite gab an, die eigenen Geräte und Programme seien moderner und technisch auf einem neueren Stand als die des Arbeitgebers. Einige Unternehmen werben mittlerweile sogar offen dafür, dass Mitarbeiter ihre privaten Computer, Smartphones und technischen Geräte mitbringen unter dem Slogan bring your own device.

Verbote wirken demotivierend

Doch die Sache hat Nachteile: Auf den Privatgeräten der Mitarbeiter können einfachere Virenscanner installiert sein oder Sicherheitsprogramme komplett fehlen. Das ist ein Sicherheitsrisiko für die firmeneigenen Daten und IT-Systeme.

Trotz der Sicherheitsbedenken raten IT-Berater von rigiden Verboten in den Unternehmen ab. Besonders junge Mitarbeiter wollen ihre privaten Geräte freiwillig am Arbeitsplatz benutzen. Auf sie wirken Verbote demotivierend.


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