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Finanzmärkte

Alternativjobs für Banker

David Meiländer, handelsblatt.com
Etliche Kreditinstitute verkleinern ihre Investmentabteilungen, viele Finanzexperten werden wohl auf Stellensuche gehen. Ihre Expertise ist in vielen Branchen gefragt. Vor allem die Autobanken suchen solche Experten.

Foto: olly/Fotolia

Weltweit fallen 120.000 Stellen weg

Viele Bankangestellte müssen um ihren Job fürchten. Gerade hat die Royal Bank of Scotland (RBS) bekannt gegeben, Tausende Stellen streichen zu wollen. Vor kurzem war es die Citigroup, die ankündigte, länderübergreifend 4500 Arbeitsplätze zu putzen. Auch andere Geldinstitute haben vor, in hohem Umfang Stellen abzubauen.

Die Zahl der Beschäftigten in den Banken soll in den nächsten Jahren insgesamt weltweit um 120.000 sinken. Vor allem den Bereich Investment-Banking verkleinern die Institute.

Die besten Jobs von allen


Es ist noch nicht lange her, da waren die Investmentbanker die Stars der Finanzbranche. Sie ließen die Gewinne ihrer Arbeitgeber sprudeln. Sie erzielten traumhafte Renditen, gingen aber auch hohe Risiken ein. Der drohende Kollaps des Finanzssystems allerdings stoppte den Höhenflug.

Strukturwandel in vollem Gange

"Die große Zeit des Investment-Bankings ist erst einmal vorbei. Wir erleben nicht nur eine Konjunkturkrise, sondern auch einen Strukturwandel", sagt Stephan Füchtner, geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung Gemini.

"Wer noch nicht zu lange dabei ist, sollte sich langfristig überlegen umzusatteln."


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