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Meine Mitbewerber

Ab in die Nische

Anne Koschik
Mit der zunehmenden Anerkennung des Personalwesens im Unternehmen als wertschöpfende Abteilung steigt auch das Interesse der Bewerber. Das ist rund doppelt so hoch wie für den gesamten Stellenmarkt. Dafür ist eine Auswertung von 1,5 Millionen Suchabfragen in Stellenbörsen, Zeitungen, Zeitschriften, der Bundesagentur für Arbeit und auf Firmenwebsites zugrunde gelegt. Bemerkenswert ist, dass in den vergangenen Jahren spezielle Studiengänge für den HR-Bereich aus der Taufe gehoben wurden, die stark nachgefragt sind: Auf acht bis zehn Bewerber pro Studienplatz kommen bereits einige Hochschulen.

Wohin es Bewerber zieht


Grafik: karriere.de

Die meisten Suchanfragen gibt es im Rhein-Ruhr-Gebiet, München und Rhein-Main-Gebiet. Dort bieten die Unternehmen zwar auch die meisten Stellen an – aber dort sinken entsprechend die Chancen, den Zuschlag für einen der begehrten Jobs zu bekommen. Wer gegenüber der Konkurrenz punkten will, tut gut daran, sich zu spezialisieren. Auf Personal und IT zum Beispiel. Dies werde zunehmend von den Unternehmen erwartet, betont Meinulf Kolb, Professor für Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim. Doch traditionell hätten Studierende für den Bereich Personalwesen ein Problem mit dieser technischen Richtung.

Jobklassiker:

Besonders stark gefragt sind Personareferenten, HR Manager, Personalberater, Personalsachbearbeiter, Mitarbeiter für die Buchhaltung, Gehaltsabrechnung, Lohnsachbearbeitung

Jobausreißer:

Social Media Recruiter, Koordinator von Entwicklungsteams in Indien und Südafrika, Safety Manager, Personalcontroller, Talentsichter



Die besten Jobs von allen



Dieser Artikel ist erschienen am 15.04.2011

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