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Drohender Ärztemangel
Foto: beerkoff/Fotolia
Schlechte Werte

2015 fehlen 175.000 Ärzte und Pflegekräfte

Zeit.de
Der Mangel an medizinischem Personal in Kliniken und Krankenhäusern nimmt laut einer Studie zu. Weniger administrative Aufgaben könnten die Berufe interessanter machen.
Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird laut einer Studie zunehmen. Bereits 2015 fehlten rund 175.000 Ärzte und Pfleger, stellte die Unternehmensberatung Roland Berger in einer Untersuchung fest. Kliniken und Krankenhäuser müssten sich auf diesen Trend schnell einstellen.

Roland Berger schlägt Patientenkoordinatoren vor, sie könnten die administrativen Tätigkeiten in Krankenhäusern übernehmen und sich um die gesamten Prozesse rund um die Patienten kümmern – von der Aufnahme über die Diagnostik und die Operationsplanung bis hin zur Patientenentlassung.

Alles aus einer Hand

Krankenhauspatienten bekämen so eine Rundumbetreuung aus einer Hand; das medizinische und das Pflegepersonal würde entlastet.

"Werden Ärzte und Pflegepersonal vom bürokratischen Aufwand und dem hohen Überstundenpensum befreit, werden diese Berufe für Medizinabsolventen wieder attraktiver", schrieb die Unternehmensberatung. Nur so ließen sich die Ursachen des Fachkräftemangels in deutschen Krankenhäusern lösen.

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de
Dieser Artikel ist erschienen am 22.11.2013

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