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Jobangebote Medien
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Marktreport Medien

Unternehmen auf der Jagd nach PR-Profis

JU | karriere.de
Das Job-Angebot im Berufsfeld Medien erreicht einen neuen Jahreshöchststand. Beste Aufstiegs-Chancen also für gut ausgebildete und berufserfahrene Fachkräfte. Karriere.de hat fünf Medien-Berufssegmente genauer untersucht.
Der Arbeitsmarkt beeindruckt bereits seit Monaten mit herausragenden Zahlen, regelmäßig werden neue Beschäftigungs-Höchststände publiziert, erstmals seit März 2016 war im Juli das Job-Angebot wieder größer als die Nachfrage. So stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen am gesamten Arbeitsmarkt von Januar bis Juli um 20,28 Prozent, die Bewerberzahlen hingegen ermäßigten sich um 2,54 Prozent. Das Berufsfeld Medien hat im Berichtszeitraum eine ähnliche Entwicklung vollzogen: das Job-Angebot wuchs um 20,39 Prozent, im Gegensatz zum Gesamtmarkt legten die Bewerberzahlen seit Januar jedoch um 6,15 Prozent zu. Karriere.de zeigt Ihnen die Job-Chancen in fünf ausgesuchten Medien-Bereichen.
 Medienjobs im Trend          Die Stellenangebote für Medien- Spezialisten erreichten im Juli einen neuen Jahresbestwert und übertrafen den von karriere.de bisher gemessenen Höchststand von März. Dagegen gingen die Bewerberzahlen im Juli erstmals wieder zurück und fielen unter den Höchstwert von Mai. Gut ausgebildeten und berufser-fahr¬enen Medien-Fachkräften bieten sich damit beste Chancen auf der Suche nach dem idealen Job.

So werden die Daten erhoben:
Karriere.de sammelt täglich die Stellenangebote für Medien-Profis aus allen relevanten Zeitungen und Stellenbörsen. Jedes einzelne Angebot wird nach Berufsbereich, Qualifikation und Ort sortiert. Nachdem alle Doppler herausgefiltert wurden, ermittelt karriere.de einen Gesamtwert. Nicht berücksichtigt sind dabei die Angebote, die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet wurden. Grafik: karriere.de
Der Blick auf den Gesamtmarkt:
Höchstes Job-Angebot im Berufsfeld Medien seit April 2012


Deutschlands Unternehmen und Personaldienstleister sind weiterhin auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften, doch die Bewerberzahlen im Gesamtmarkt nehmen ab. So kommt es zu personellen Engpässen im Bereich Office, im Bauwesen und in der IT, aber auch im Vertrieb und im Handwerk. Das Berufsfeld Medien ist ebenfalls betroffen, das Job-Angebot erreichte im Juli 2016 einen neuen Jahreshöchststand. So viele Stellen waren seit April 2012 nicht mehr ausgeschrieben. Allerdings könnten sich der Bewerberüberhang in einzelnen Segmenten und das Bewerberplus von 6,15 Prozent negativ auf die Jobsuche auswirken.

GEWINNER (Stellenangebote im Vergleich zu Januar 2016)

PR & Kommunikation: + 46,42 Prozent
Pressearbeit, Public Relations, Pressesprecher

Social Media: + 17,19 Prozent
SEO, SEA, Search Marketing, Search Engine

Marketing: + 13,27 Prozent
Customer Insights, Marketing-Manager, Brand Manager

Redaktion: + 11,19 Prozent
Redakteur, Fachredakteur, Chefredakteur, Bildredakteur

Mediengestaltung: + 9,02 Prozent
Grafiker, Grafikdesigner, Mediengestalter, Art Director

PR-&-Kommunikations-Profis sind die großen Gewinner. Nach 1.480 Stellen im Januar wurden im Juli 2.167 Stellen angeboten. Die Bewerberzahlen erhöhten sich mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent nur marginal, die Nachfrage ist allerdings höher als das Angebot. So bieten sich Experten weiterhin gute Chancen auf der Suche nach dem idealen Job.

Im kleinsten Segment Social Media geht es aufwärts, erstmals seit April ist das Angebot wieder größer als die Nachfrage. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen nahm von 1.005 (Jan. 2016) auf 1.295 (Juli) zu, die Bewerbernachfragen gingen um satte 40,46 Prozent zurück. So bieten sich in diesem Bereich gute bis sehr gute Job-Perspektiven.

Von einem Angebots-Überschuss profitieren auch Marketing-Profis. Wurden im Januar 3.157 Stellen-Announcen gefunden, erhöhten sich diese im Juli auf 3.576 ausgeschriebene Jobs. Die Nachfrage ermäßigte sich gleichzeitig um 9,51 Prozent, so dass sich wechselwilligen Bewerbern weiterhin beste Aufstiegschancen bieten.

Nach 4.583 freien Stellen im Januar wurden im Segment Redaktion im Juli 5.096 gezählt. Seit dem Jahreshöchststand im Mai (5.883 Stellen) ist zwar ein Rückgang zu verzeichnen, doch auch die Bewerberzahl verringerte sich im Berichtszeitraum um 12,15 Prozent. Da das Angebot immer noch deutlich über der Nachfrage liegt, haben Redaktions-Experten nach wie vor sehr gute bis beste Chancen auf der Suche nach dem idealen Job.

VERLIERER (Stellenangebote im Vergleich zu Januar 2016)

Kein Verlierer, aber Experten in Sachen Mediengestaltung haben es weiter schwer. Das Job-Angebot ist im Vergleich zu Januar (4.134 Stellen) nicht weiter rückläufig – wie noch im Juni (3.723) – und erhöhte sich auf 4.507 offene Stellen im Juli. Da die Bewerberzahlen aber immer noch über dem Job-Angebot liegen und die Nachfrage im Berichtszeitraum um überdurchschnittliche 25,43 Prozent stieg, sind die Chancen auf der Suche nach dem idealen Job weiterhin nur mittelmäßig.

Professionelle Unterstützung für Jobsuche nötig

Der Markt der Stellenbörsen wird von Jahr zu Jahr unübersichtlicher und ist für den Einzelnen kaum noch zu durchschauen. Rund 16.600 Angebote in den untersuchten Segmenten für Medien-Profis wurden allein im Juli 2016 in Zeitungen, Fachmagazinen, Stellenbörsen und Fachportalen geschaltet. Ohne professionelle Tools wird die Jobsuche schnell zu einem Fulltime-Job.

Die Alternative: JobAgent Medien
Einen umfassenden Stellenmarktreport können Sie jetzt auch kostenlos für Ihr individuelles Suchprofil nutzen: Eine maßgeschneiderte Selektion aller passenden Angebote erfolgt kostenlos aus allen relevanten Stellenbörsen und Zeitungen Deutschlands. Das Rechercheergebnis wird Ihnen einmal pro Woche per Mail zugesandt.
Dieser Artikel ist erschienen am 16.09.2016

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