Thomas Bosse, 25, studiert Maschinenbau in Bonn. Doch abends und an den Wochenenden wird er zum Rockstar. Als Bassist verdient er sein Geld bei Konzerten. Einige seiner Fans reisen der Band von Thomas sogar zu jedem Konzert hinterher.
"Ich spiele Bass seitdem ich zwölf bin. Erst in der Musikschule, dann in der Big Band und in ersten eigenen Bands mit Freunden. 'She was great' haben wir nach einem Song der Beatsteaks benannt. Mein Bruder spielt Schlagzeug, für mich als Bassisten ist er der wichtigste Mann, weil da der Groove herkommt. Die anderen drei habe ich zufällig kennengelernt. Wir proben mindestens einmal die Woche abends, vor Auftritten öfter. Das lässt sich mit der Uni super verbinden, tagsüber studiere ich Maschinenbau an der Fachhochschule Rhein-Sieg in Bonn.Unseren bisher größten Auftritt hatten wir auf einem Charity-Festival in Groß-Gerau. Aber viel nervöser bin ich, wenn wir vor wenigen Leuten spielen. Dann sind die Zuschauer viel näher dran und man fühlt sich die ganze Zeit beobachtet. Wir haben inzwischen auch Fans, die zu jedem Auftritt kommen. Bei den Konzerten verdient jeder von uns etwa 150 Euro in zwei Stunden. Je bekannter wir sind, desto mehr wird es werden.Musik nur als HobbyAber man kann als Musiker auch woanders noch ein bisschen dazuverdienen: Mein Geheimtipp sind Männerchöre. Ich habe schon bei einigen Konzerten als Begleitung gespielt, das ist aber eher klassische Musik. Mit zwei Freunden habe ich auch in einer Hotelbar live gespielt, das hat den Gästen total gut gefallen. Ich habe darüber nachgedacht, Musik zu studieren, mich dann aber für Maschinenbau entschieden. Technik mochte ich schon immer - und die Musik soll mein Hobby bleiben."Lesen Sie weitere Artikel über außergewöhnliche Studentenjobs:Studi-Job: "Ich simuliere Krankheiten"Studi-Job: "Cheerdancing ist Leistungssport"Studi-Job: Er findet uralte Schätze
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Foto: G. Altmann/Pixelio
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