- Bookmark
- Artikel merken:
- x
- im Browser
- Webnews
- Del.Icio.Us
- Mister Wong
- oneview
- Linkarena
- Y!GG
- mein Yahoo!
- An Freund senden
- Druckversion
- Guide
- Kommentare:2
- 3,7 (40)
- Legende
So geht's zum MBA
Der akademische Titel Master of Business Administration gilt als Königsweg, um die Karriere anzukurbeln. Wie man eine gute Business School findet und was Bewerber mitbringen sollten, verrät der MBA-Guide von Junge Karriere.
Was ist ein MBA-Studium?
Das Kürzel MBA steht für Master of Business Administration. Der Titel stammt ursprünglich aus den USA und hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Abschlüsse für Manager entwickelt. Das Studium richtet sich an Leute, die bereits ein Studium abgeschlossen haben und die schon einige Jahre im Job sind. Anhand von Fallstudien erarbeiten die Studenten Entscheidungsprozesse im Unternehmen. Dabei stehen nicht nur Kosten und Bilanzen im Vordergrund, sondern der Blick richtet sich auch auf die Persönlichkeit der Studenten: Wie gelingt es, innerhalb von kürzester Zeit die richtige Entscheidung zu treffen? Wie verhält man sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Und wie bringt man seinen Mitarbeitern am besten eine schlechte Nachricht bei? Das Studium besteht aus Pflichtbausteinen und einem individuellen Studienprogramm.
Wo kann man das Studium absolvieren?
Die meisten MBA-Programme werden von Business Schools angeboten. Die prominentesten Schulen sind in den USA, etwa die Stanford Graduate School of Business oder die Harvard Business School. In Europa bilden IMD (Lausanne), Insead (Fontainebleau), und die London Business School das Spitzentrio. In Deutschland gibt es rund 150 Angebote - doch nur etwa zehn Prozent von ihnen können mit den internationalen Standards mithalten. Zu ihnen gehören die WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar, die Mannheim Business School und die HHL Leipzig.
Wie lange dauert ein MBA-Studium?
Wer einen MBA-Abschluss machen möchte, sollte bereit sein, in eine ganz neue Welt einzutauchen. Die Dauer der Ausbildung variiert je nach Business School. In den USA gibt es fast nur Programme, die auf zwei Jahre angelegt sind, in Europa hat sich das einjährige Modell durchgesetzt.
Kann man einen MBA auch in Teilzeit erwerben?
Neben dem Vollzeit-MBA gibt es auch den berufsbegleitenden Executive MBA. Die Inhalte sind im Prinzip identisch mit den Vollzeit-Angeboten, die Präsenzblöcke finden aber am Wochenende oder in ein- bis zweiwöchigen Modulen und in E-Learning-Angeboten statt. Im Schnitt sind die Teilnehmer etwas älter als die Vollzeit-Studenten und verfügen dadurch auch über mehr Berufserfahrung.
An wen richtet sich das Studium?
Ursprünglich wurde der MBA entwickelt, um Absolventen ganz unterschiedlicher Fachrichtungen die Chance zu geben, sich für eine Managementaufgabe fit zu machen. Doch nicht nur Juristen, Ingenieure oder Naturwissenschaftler tummeln sich an den renommierten MBA-Schulen, sondern auch zahlreiche Betriebs- oder Volkswirte nutzen die Chance, einen MBA zu machen. Viele von ihnen haben sogar bereits ein Diplom oder einen Master.
Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen?
Es ist nicht leicht, an einer der renommierten Business Schools einen Platz zu bekommen. Die Schulen haben harte Auswahlverfahren, um die besten Kandidaten zu finden. Deshalb müssen sich die Bewerber unbedingt gründlich vorbereiten, zwölf Monate sollte man für die Planung schon veranschlagen. Als Erstes müssen die Interessenten zwei Tests bestehen: den Test of English as a Foreign Language (Toefl) und den Graduate Management Admission Test (GMAT). Jedes gute MBA-Programm setzt außerdem ein paar Jahre Berufserfahrung und einen Hochschulabschluss voraus - obwohl es bei letzterem auch Ausnahmen gibt. Weil sich das Studium viel um Zahlen dreht, sollten die Interessenten auch einen Sinn für Mathematik und Statistik mitbringen.
Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiterlesen
- Bookmark
- Artikel merken:
- x
- im Browser
- Webnews
- Del.Icio.Us
- Mister Wong
- oneview
- Linkarena
- Y!GG
- mein Yahoo!
- An Freund senden
- Druckversion
2 Kommentare zu “So geht's zum MBA”

