"Lüneburg, das liegt doch da irgendwo bei Hamburg. Drumherum wächst Heidekraut und die berühmtesten Einwohner sind Heidschnucken." - Das ist meist alles, was man über die Universitätsstadt weiß. Dabei hat sie mit ihren alten Giebelhäusern, einer schönen Altstadt, den Café- und Kneipenmeilen und Einkaufszonen doch so viel mehr zu bieten hat als Heidekraut und Schafe.
"Lüneburg, das liegt doch da irgendwo bei Hamburg. Drumherum wächst Heidekraut und die berühmtesten Einwohner sind Heidschnucken." - Das ist meist alles, was man über die Universitätsstadt weiß. Dabei hat sie mit ihren alten Giebelhäusern, einer schönen Altstadt, den Café- und Kneipenmeilen und Einkaufszonen doch so viel mehr zu bieten hat als Heidekraut und Schafe.Ein Bummel durch die Stadt mit ihrem prachtvollen Rathaus und den alten Backsteinhäusern lässt erahnen, dass Lüneburg früher eine wohlhabende Kaufmannsstadt gewesen ist. Und tatsächlich: Das "Weiße Gold" - Salz - hat die Stadt vor über tausend Jahren für lange Zeit reich und berühmt gemacht. Dabei wurde die Salzquelle per Zufall gefunden: Ein Jäger erlegte eines Tages ein Wildschwein, dessen Fell über und über weiß war - das Tier musste sich in einer salzhaltigen Pfütze gesuhlt haben. Daraufhin wurde die kostbare Saline entdeckt, mit der das Geld nach Lüneburg kam. Die Lüneburger Heide zeugt noch heute von der Salzproduktion: Die Heide entstand, weil die Bäume in der Umgebung zu hunderttausenden für die Salzgewinnung gerodet wurden.Soldatische VergangenheitAls Universitätsstandtort ist die Stadt eher unbekannt. Schade eigentlich, denn immerhin sind hier rund 10 000 Studenten eingeschrieben. Somit ist jeder siebte Lüneburger Student. Der Haupt-Campus der Leuphana Universität Lüneburg liegt am Stadtrand auf einem ehemaligen Militärgelände: In den roten Backsteingebäuden der ehemaligen Kaserne wird heute studiert, wo früher exerziert wurde. Wo früher Panzer parkten, werden in der heutigen "Vamos-Kulturhalle" wöchentlich Uniparties gefeiert. Wo früher Soldaten schliefen und arbeiteten, besuchen heute Studenten Seminare oder surfen im Rechenzentrum im Internet. Wer genau hinschaut, kann auf dem Boden sogar noch erkennen, wo einmal die Armee-Betten standen.Studieren in Lüneburg macht Spaß. Besonders beliebt ist der Studiengang "Angewandte Kulturwissenschaften" der kultur-, kommunikations- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte vereint. Diese ungewöhnliche und interessante Kombination lockt viele Studenten an, die Warteliste ist lang und der Numerus Clausus liegt mittlerweile bei 1,5. Darüber hinaus kann man an der Leuphana Universität Lüneburg auch Umweltwissenschaften, Wirtschaftswissenschaft oder Erziehungswissenschaften studieren.Die Studienbedingungen an der Uni sind sehr angenehm. Überfüllte Hörsäle und völlig unerreichbare Dozenten oder Universitätsangestellte in muffigen Räumen braucht hier keiner zu fürchten. In modernen Hörsälen mit viel Glas und hellem Holz findet man immer einen Sitzplatz. Eine neue große Bibliothek sowie eine großzügig angelegte Mensa mit Außenterrasse bieten alles, was man braucht, um seinen geistigen und körperlichen Hunger zu stillen.Wohnung findenDer Wohnungsmarkt in Lüneburg hat sich für Studenten in den letzten Jahren stark entspannt. Noch vor fünf Jahren war es schier unmöglich, eine günstige Bleibe zu finden; viele Neuankömmlinge mussten in die umliegenden Dörfer ausweichen. Jetzt haben eine Reihe von Neubaugebieten sowie zahlreiche neue Studentenwohnheime Abhilfe geschaffen. Für ein Zimmer im Studentenwohnheim zahlt man zwischen 150 bis 300 Euro im Monat, für eine Wohnung muss man je nach Anspruch 300 bis 500 Euro rechnen.
Deutschland ade: Unternehmen verlagern Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt – weil Schwellenländer wettbewerbsfähiger werden und Manager durch Herkunft und Werdegang so weltoffene wie nüchterne Kalkulierer sind wie keine Generation vor ihnen.
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Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
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